«Vorsorge ist Selbstverantwortung, das kann man nicht dem Arzt überlassen.»

Shownotes

Warum sind Vorsorgeuntersuchungen so entscheidend und bei welchen Krebsarten machen sie den grössten Unterschied?

In dieser Episode von Nachgefragt spricht Prof. Dr. med. Viviane Hess, leitende Onkologin am Universitätsspital Basel und Leiterin Vorsorge und Früherkennung der Krebsliga Basel, über den Stand der Krebsfrüherkennung in der Schweiz. Sie erklärt, welche Screenings besonders wirksam sind, warum Darmkrebs durch Vorsorge oft verhindert werden kann und weshalb Selbstverantwortung zentral ist.
Ein Gespräch über Chancen und Grenzen von Screenings, neue Entwicklungen bei der Prostatakrebs Früherkennung, Lebensstilfaktoren und darüber, warum Vorsorge kein Angstthema sein sollte, sondern aktive Gesundheitsfürsorge.

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Transkript anzeigen

00:00:06: Warum Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung gerade vor der Krebsenkrankung so wichtig war, das ist heute unser Thema bei Nachgefragt.

00:00:15: Ich bin der Kurt Aschbacher und das Gast bei der Frau Prof.

00:00:19: Viviane Hess.

00:00:20: Frau Hess ist leidende Ärztin für Onkologie am Unispital in Basel.

00:00:25: Gleichzeitig ist sie in der Klinischen Krebsforschung getätigt und daneben auch noch Leiterin der Vorsorge und Früherkennung der Krebsliga bei der Basel.

00:00:36: Frau Hess, dass Sie viele Schöper, wie bringt ihr das alles um Rheihut?

00:00:41: Sie sind ja miteinander etwas verwandt.

00:00:45: Im Unispital behandelt.

00:00:47: Magendarm, Krebserkrankungen.

00:00:50: Ich sehe, dass wir in der Vorsorge in der Schweiz noch zu wenig gemacht haben, um die Darmkrebserkrankungen zu verhindern.

00:00:57: Ich habe zusätzlich auf die Krebsliga gewächelt, um das zu ändern, damit wir bessere Vorsorge haben.

00:01:02: Das heisst, die Früherkennung kam immer noch nicht bei den Leuten an?

00:01:07: In der Schweiz schauen wir schon ein bisschen hinein, wenn wir andere Länder in Europa anschauen.

00:01:13: komplexe Kantonale Gesundheitssysteme zu tun, dass wir alles von Kanton zu Kanton einzeln aufbauen.

00:01:20: Aber in den letzten Jahren sind wir doch deutlich am auffallen.

00:01:25: Kamm, dank einer Früherkennung oder einem Screening nicht nur Krebs verhindern, sondern ist man, wenn man das regelmässig macht, auch sicher, dass man keine Krebs hat.

00:01:38: Es gibt ja im Leben nirgends absolute Sicherheit.

00:01:41: Und jeden Test hat eine gewisse Rate, die nicht perfekt ist und die Vorstufe oder einen früheren Krebs nicht erkennt.

00:01:51: Es ist aber ganz eindeutig so, dass wir durch die Vorsorge, insbesondere bei der Darmkrebsvorsorge, die man ja vorstufe vom Krebs finden und entfernen kann, eindeutig auf den viel sichereren Seiten ist, wenn man die Vorsorge macht.

00:02:09: Welche Vorsorgeuntersuchungen sind aufgrund deiner Erfahrungen in der Forschung?

00:02:15: Kann man damit klaren zahlen und arbeiten?

00:02:18: Welche sind am wichtigsten?

00:02:21: Im Krebsbereich am besten etabliert sind eigentlich drei für die Gesamtbevölkerung.

00:02:29: Das eine ist die Bruschkrebsvorsorge bei den Frauen.

00:02:33: Das andere ist die Gebärmutterkrebsvorsorge, auch bei den Frauen.

00:02:39: Und das dritte ist die Armkrebsvorsorge bei den Frauen und Männern.

00:02:42: Hier haben wir die beste Untersuchungsmethode, um wirklich auch eine perfekte, aber sehr gute Vorsorge anzubieten.

00:02:50: Und es sind Kranken, die genügend häufig sind, dass es sich lohnt, dass in der Gesamtbevölkerung auch machen.

00:02:57: Bei den Frauen, das klingt mir so wie eine Normalität.

00:03:01: Der Frau geht regelmässig zum Frauenarzt.

00:03:04: Sie lässt sich regelmässig untersuchen.

00:03:07: Männer gehen erst dann, wenn sie ein Fundamentalsproblem haben.

00:03:13: Ist das so?

00:03:14: Das ist tatsächlich ein bisschen so.

00:03:17: Es hat mehrere Gründe wahrscheinlich.

00:03:19: Nicht, dass ich alle weiss.

00:03:20: Aber die, die wir weiss haben, ist sicher, dass der häufigste Krebs beim Mann, nämlich den Prost an den Krebs, bei dem haben wir nicht einen guten Vorsorge-Test, wie wir wollen.

00:03:32: Vielleicht kennen viele die Blut-Teste, die man im Blut messen kann.

00:03:39: Das wird auch noch oft gemacht.

00:03:41: Aber man hat vor etwa zehn, fünfzehn Jahren eigentlich mehr.

00:03:46: Gesellschaften und Experten sagen, man sollte das nicht machen, weil es zu ungenau ist.

00:03:53: Von daher haben wir den einen Grund, warum Männer wahrscheinlich weniger machen, weil sie nicht so gute Vorsorge haben.

00:04:00: Vielleicht kommen wir noch darauf zurück, was es für Lösungen gibt.

00:04:03: Ich bin sehr stark der Meinung, dass wir unbedingt gute Methoden finden, die man bei Männern Vorsorge machen kann.

00:04:12: Aber es scheint wirklich auch noch etwas zu sein, dass Männer ... sich vielleicht weniger gerne, wenn sie gesund sind, mit dem Thema Krankheit befassen.

00:04:21: Denn Dankelebsvorsorge ist ja wirklich für beide empfohlen, für Männer und für Frauen.

00:04:26: Und bei uns, wenn wir hier in der Krebsliga in unserem Screening-Programm arbeiten, ist es manchmal noch recht lustig, dass Frauen sehr häufig auch gerade ihre Partner anmelden für die Vorsorgeuntersuchungen.

00:04:37: Das erleben wir regelmässig.

00:04:38: Also

00:04:38: Frau, Sie haben tatsächlich mehr Gesundheitsbewusstsein als Männer.

00:04:42: Die ist nicht mehr etwas vorauszudenken und sich mit dem zu befassen.

00:04:47: Man sagt ja, vier von zehn Erkrankungen konnte man vermieden, wenn man Vorsorgeuntersuchungen gemacht hat.

00:04:56: Bei welchen Erkrankungen ist es besonders eklatant, dass ohne Vorsorgeuntersuchungen in den Krebs kommen konnte?

00:05:05: Man konnte vermieden rechtzeitig, wenn man ein Screening gemacht hat?

00:05:09: Ganz eindeutig ist es beim Darmkrebs so.

00:05:12: Dort weiss man wirklich, dass wenn man die Vorsorge macht, weil der Darmkrebs sich über so lange Zeit entwickelt, über die gewisse Vorstufe, die wir eigentlich alle Zeit haben, um die zu entdecken und dann schon entfernen, ist es dort ganz eindeutig, dass die Vorsorge einen riesigen Unterschied macht, dass der Krebs überhaupt gar nicht entsteht.

00:05:31: Und wie gesagt, da sehe ich wieder meine andere Seite, als Ersinn, der Darmkrebs behandelt.

00:05:37: Ich sehe dann wirklich Patienten, die weit vorgeschrittenen Krebserkrankungen haben, die man einfach sagen müsste, wenn die Vorsorge gemacht hätte, dann wäre es gar nie so weit gekommen.

00:05:49: Ab fünftig hat er gesagt, wenn wir jetzt gerade beim Darmkrebs bleiben und bei der Vorsorgeuntersuchung.

00:05:55: Und wie oft müssen wir sie wiederholen?

00:05:59: Bei den Darnkrebsvorsorge gibt es zwei verschiedene Untersuchungen, die man machen kann.

00:06:02: Man kann entweder einen Stuhltest machen, wo man alle zwei Jahre im Stuhl untersucht mit einem ganz einfachen Test, den man in fünf Minuten zu Hause machen kann.

00:06:13: Ob man die Blutspuren im Stuhl anwiesen kann.

00:06:17: Und wenn man das kann anwiesen, empfiehlt man eine Darmspiegelung.

00:06:21: Das ist die eigentliche Vorsorgeuntersuchung.

00:06:24: Das macht man alle zwei Jahre.

00:06:26: Der Stuhltest, wenn er normal ist, macht man ihn nicht zwei Jahre weiter.

00:06:29: Wenn ein bisschen Blut angewiesen ist, macht man eine Darmspiegelung.

00:06:33: Man kann aber auch, wenn man das lieber will, direkt eine Darmspiegelung machen.

00:06:37: Und die macht man je nachdem, was man findet.

00:06:40: Aber wenn die Darmspiegelung ganz normal ist, macht man sie nach zehn Jahren wieder.

00:06:45: Und bis es so ein Alter ist, ist es der irgendwann nicht mehr nötig.

00:06:50: Das ist ein Thema, das sich ein bisschen am anderen ist, weil wir immer älter werden und aber auch relativ gesund alt werden.

00:06:58: Man sagt, es macht Sinn, wenn wir eine Lebenserwartung von zehn Jahren noch haben.

00:07:03: Wenn man heute in Sibyzgi ist, hat man häufig bis in Sibyzgi gemacht und einigermaßen weg ist, dann hat man statistisch gesehen, sehr wohl noch eine Lebenserwartung von zehn Jahren.

00:07:14: Entsprechend wurde jetzt ganz neu das Screening-Programm bis zum Alter der Fünf- und Sieben-Skei erhöht.

00:07:19: Es braucht dann noch ein paar gesetzliche Änderungen und bis wir das auch wirklich umsetzen.

00:07:25: Aber das kommt in den nächsten Wochen und Monaten für die Kantonalen-Programm.

00:07:29: Aber es gibt durchaus auch Leute, die nach Fünf- und Sieben-Skei und der Umstände noch weiter Screening machen können.

00:07:34: Das ist dann aber einer individuellen Entscheidung.

00:07:38: Wenn wir bei den Männern bleiben, die ein offensichtliches Problem haben, und ich bin ja einer, dann empfehle ich dir eine Vorsorgeuntersuche beim Prostatakrebs.

00:07:48: Oder zum Vermieden des Prostatakrebs.

00:07:50: Genau.

00:07:51: Ich wünsche dir eine einfache Antwort für das.

00:07:54: Ich glaube, was ganz wichtig ist, ist, dass v.a.

00:07:58: Männer, die in der Familie jemanden haben, der Prostata Krebs hatte, sich mit dem Hausarzt oder dem Urolog über das Thema unterhalten.

00:08:08: Und vielleicht sogar schon vor fünftig, kommt ein bisschen darauf an, wie alt die Verwandte war, die sie selber Prostata Krebs hatte.

00:08:15: Wenn sie auch irgendwie fünftig, fünfe, fünftig, sechzig war, also recht jung war, dann ruhig mit fünftig, fünfe, fünftig mal das Thema ansprechen.

00:08:26: wie man genau die beste Vorsorgeuntersuchung macht.

00:08:29: Das ist etwas, das auch sehr im Wandel ist.

00:08:32: Was sicher ... Zukunftsträchtig ist und was ich denke, wird der Lösung sein, dass man es nicht bei allen Männern gleich macht.

00:08:40: Sondern dass man eben ein bisschen individualisierte Vorsorge macht.

00:08:43: Dass man schauen kann, was für eine Familiengeschichte man hat.

00:08:45: Das hat man für einen Lebensstil auch.

00:08:47: Es gibt gewisse Lebensstile, die mehr mit Krebs assoziiert sind, z.B.

00:08:53: Übergewicht, wenn man sich nicht bewegt.

00:08:55: Es ist ein Risikofaktor für Brustentakrebs.

00:08:57: Übrigens auch für Darumkrebs und für Brustkrebs.

00:09:00: Dass man mehr Risikofaktoren anschaut, Das ist eine Familiengeschichte.

00:09:04: Und dann sagt er, ab dem Alter macht es Sinn, einen Test zu machen.

00:09:10: Und dann ist die grosse Frage, was für einen Test.

00:09:13: Im Moment ist das PSA der Bluttest immer noch etwas, das verwendet wird.

00:09:18: Aber immer mehr, und das scheint auch ein guter Weg zu sein.

00:09:22: Dass man sagt, wenn das normal ist oder nur ganz speziell erhöht, muss man nicht jedes Jahr das machen.

00:09:27: Dann kann man vielleicht fünf Jahre warten.

00:09:31: Wo man etwas erhöht ist und nicht sicher ist, macht man eine Bildgebung.

00:09:35: Hier haben wir etwas ganz Neues, das Emery, also relativ neu.

00:09:39: Die Magneter-Resonanz-Untersuchung ist das.

00:09:42: Das ist die Säberer, die etwas enger ist und Lärme macht.

00:09:46: Und dort kann man sehr gute Bilder von der Prostdate machen.

00:09:51: Und was v.a.

00:09:52: wichtig ist, kann das Problem der PSA-Untersuchung sein, dass man ... Krebs gefunden hat, die eigentlich das ganze Leben lang dem Mann nichts gemacht hatte.

00:10:04: Und dann hat man ihn eigentlich überbehandelt.

00:10:06: Dann hat man ihn gefunden und dann wurde plötzlich ein Krebspatient für den Rest des Lebens geworden, wo er sonst eigentlich nicht gewesen wäre.

00:10:14: Das will man ja nicht.

00:10:15: Das ist zu häufig passiert, wenn man nur das PSA gemacht hat.

00:10:19: Und im MRI kann man es sehr gut unterscheiden.

00:10:22: Es sieht aus wie etwas, das ganz harmlos ist.

00:10:26: Oder sieht das aus wie etwas, das könnte ein schneller Problem machen?

00:10:30: Und metastieren.

00:10:31: Metastasieren.

00:10:33: Darum muss entfernt und behandelt werden.

00:10:36: Darum habe ich grosse Hoffnung, dass wir ein Screening machen, das immer mit integriert.

00:10:42: Wir sollten jetzt anfangen, auch wenn wir noch nicht ganz alle Studien ... Wir können jetzt nicht zwanzig warten, bis wir wieder etwas machen.

00:10:49: Wir müssen etwas machen, um die aggressiven Prostatachrebs bei den Männern zu finden.

00:10:54: Ich denke, der Weg, wie es z.B.

00:10:56: in Europa gemacht wird, ist, dass wir in verschiedenen Regionen Pilotprojekte machen, in denen wir bei diesen PSA-Wertensämmerungen, wie andere, vielleicht noch andere Bluttests integrieren.

00:11:12: Es gibt ja immer mehr Tests, in denen wir auch genetische Faktoren anschauen können, dass man verschiedene Arten wie wir das Screening bei den Männern machen kann.

00:11:24: und dann gut analysiert und draus lehrt und so die optimale Screening-Methode findet.

00:11:30: In der Schweiz im Hinblick kann man nicht von anderen Länder profitieren und in diesem Sinne die Evidenz, die Sie ausgefunden haben, in unser Land übertragen.

00:11:42: Doch das kann man.

00:11:42: Aber die anderen Länder haben auch noch nicht die perfekte Evidenz.

00:11:45: Es ist wirklich etwas, das noch unklar ist.

00:11:49: Auch weil sich das recht rasch entwickelt, gerade mit den genetischen Tests.

00:11:53: Was kann man im Blut messen?

00:11:54: Wie muss man es dann interpretieren?

00:11:57: Die Schwierigkeit ist nicht unbedingt, einen Test zu finden, an dem man etwas messen kann.

00:12:01: Bei PSA haben wir das.

00:12:02: Wir haben auch gewisse genetische Tests.

00:12:05: Die Schwierigkeit ist, was wir mit dem Resultat machen oder was es für Abklärungen braucht.

00:12:09: Dass wir nicht zu viele Abklärungen machen.

00:12:12: Bei wem braucht es Abklärungen?

00:12:13: Wie häufig braucht es Abklärungen?

00:12:14: Und bis man das mal herausgefunden hat, braucht es seine Zeit.

00:12:19: Ist der Prostatakraps komplexer als andere Krebsarten?

00:12:26: Nein, es sind alle Krebsarten komplexe.

00:12:29: Darum sind auch alle Screenings nicht perfekt.

00:12:31: Das muss man schon sagen.

00:12:33: Es gibt auch bei Bruschkrebs Screening eine berechtigte Kritik, dass man dort manchmal Bruschkrebs findet, die den Frauen unter Umständen nie ein Problem machen würde.

00:12:43: Es ist weniger ausgeprägt und weniger häufig als bei Brostatakrebs.

00:12:47: Aber auch dort müssen wir lernen, wie man das besser individuell feststellen kann.

00:12:53: Aber ... Zum Glück ist die Reaktion beim Brustkrebscreening nicht, wenn wir das Problem haben.

00:12:58: Wir hören ganz auf, sondern versuchen, es zu verbessern.

00:13:02: Beim Prostradachrebs hat man gesagt, wir haben das Problem, jetzt hören wir bei allen auf.

00:13:06: Jetzt sehen wir, dass wir mehr von den aggressiven, die eigentliche Vorsorge brüchten.

00:13:13: Darum müssen wir nicht unbedingt dranbleiben.

00:13:15: Ist das beim Gebärmutterkrebs bei den Frauen ähnlich?

00:13:19: Das ist ein ... Wunderbare Krabs, das habe ich gar nicht gesagt, zum Screen.

00:13:24: Ähnlich wie beim Darmkrabs, ist es beim Gebärmutter, Halskrabs auch so.

00:13:29: Der gibt es nur, wenn man bestimmte Viren in den Zellen hat.

00:13:33: Hier ist vielleicht in der Abläufe und was im Screening nahe wird.

00:13:37: In der Schweiz ist auch noch nicht alles perfekt, weil genau die Tests auf.

00:13:40: die Viren werden im Moment noch nicht in meinem Screening-Programm bezahlt.

00:13:45: Das ist noch nicht offiziell, sondern man macht immer noch die alten Methoden, die man den Abstrich macht, die man im Mikroskop anschaut, die auch sindwert hat und die man auch Erfahrung damit hat.

00:13:55: Aber wenn man dort etwas auffälliges sieht, spätestens dann ... oder auch von Anfang an, müsste man die Viren suchen.

00:14:03: Wenn man die Viren nicht hat, hat man keinen Gebärmutterhalskrebs.

00:14:07: Das ist sehr eng korreliert.

00:14:10: Von dem her ist das etwas, das man auch an Vorstufen entdecken kann.

00:14:14: Alle Krebsarten, die man genug Zeit hat, den Vorstufen zu entdecken, eignen sich für die Screening.

00:14:20: Und das sind die, die wir vor die Aufzählteilen

00:14:23: haben?

00:14:24: Ja.

00:14:24: Haut haben wir noch nicht erwähnt.

00:14:26: Haut und Lunge ... Die habe ich darum noch nicht erwähnt, weil die sind jetzt ein wenig für die Gesamtbevölkerung, sondern dann geht es jetzt so um die Untergruppe.

00:14:37: Beim Huckkrebs sind es ja vor allem Leute mit heller Haut, mit empfindlichen Haut, die schnellen Zunnenbrande überkommen, die gefährdet sind.

00:14:45: Auch die Familiengeschichte von Huckkrebs.

00:14:48: Dort gibt es in diesem Sinn nicht formale Programme, aber es gibt doch die Empfehlung, dass wir schon ab einem relativ frühenen Alter, wenn wir wirklich eine helle Haut haben, ab ca.

00:15:00: ca.

00:15:00: ca.

00:15:00: um die Hautlatte von einem Spezialist anzuschauen, um zu schauen, ob wir irgendwo eine Mutter malen haben, die kritisch sind.

00:15:10: Also, dass es Spezialisten wäre, Thermatologin oder Thermatologin?

00:15:12: Weil die Hautdauer zu dieser

00:15:13: Hautdauer sind.

00:15:14: Und ganz spannend wird es jetzt auch kombiniert mit ... mit Fotografien.

00:15:20: Wenn man das mehrmals macht, sagt man, man macht es alle zwei Jahre.

00:15:24: Oder wenn man ganz höchste Risiko hat, auch jedes Jahr.

00:15:27: Dann können die Computerbilder absolut übereinandergelegt werden von dem ganzen Körper und entdecken die kleinste Veränderungen, die man vielleicht auch sonst verpassen würde.

00:15:37: Der hat die künstliche Intelligenz wirklich eingefunden und kann auch Diagnosen.

00:15:44: besser auch möglich machen?

00:15:46: Ist noch gerade

00:15:48: Eingang zu finden, aber hilft sicher.

00:15:51: Und es ist im Moment aber immer noch die Kombination der Künstliche Intelligenz mit dem Hautarzt.

00:15:56: Ja, der braucht es hoffentlich noch lange.

00:16:00: Also, wir haben gesagt, die Hautkrebs und jetzt haben wir noch

00:16:03: ...

00:16:03: Lungenkrebs.

00:16:04: Genau.

00:16:05: Da ist es auch wichtig, da weiss man eigentlich auch schon, dass es Methoden gibt, um Lungenkrebs früher zu erkennen.

00:16:14: Zum Screening macht man es dort, was am häufigsten ist.

00:16:17: Man will nicht alle testen, wenn sie eine sehr kleine Wahrscheinlichkeit haben, um die Krankheit zu haben.

00:16:23: Lungenkrebs ist bei Raucher am häufigsten.

00:16:25: Die Daten, die wir haben, kann man in einem viel früheren Stadium entdecken, wenn man es aktiv sucht.

00:16:34: Die kommen von Bevölkerungsgruppen, die so ... Wir nennen das Päckiers, also für fünfzehn Jahre lang ein Päckliemtag gebraucht hat mindestens.

00:16:44: Dort weiss man, dass man mit speziellen Computertomografiebilder, die man auch schaut, dass man die mit wenig Kontrastmittel, wenig Strahlen da sein soll, anders als wenn man sonst eine Computertomografie macht.

00:16:57: Es ist eine spezielle Untersuchung.

00:16:59: Wenn man die regelmässig macht, bei schwerer Raucher oder X-Raucher, dass man den Lungen ... und dann viel weniger intensive und grosse Behandlungen machen muss und auch, dass weniger Leute an Lungenkrebs sterben.

00:17:15: Das ist eigentlich relativ gut bewiesen.

00:17:19: Was der Lungenkrebs anbelangt, wer macht darauf aufmerksam, dass man sättige Untersuchungen machen könnte, erstens und zweitens die Kosten auch?

00:17:28: Ja, genau.

00:17:29: Das ist immer schwierig.

00:17:32: Einmal die wissenschaftliche Erkenntnis, sondern das andere ist, wie man es implementiert und bei wem man es implementiert.

00:17:39: Das sind wichtige Fragen, die sind mindestens so wichtig, gerade wenn man auf die ganze Bevölkerung zugeht, wie wissenschaftlich.

00:17:46: Der braucht es natürlich auch, aber die nächsten Schritte sind auch wichtig.

00:17:49: Insbesondere den ganzen Ablauf, oder was macht man nachher, wenn man etwas gesehen hat in der Computertomographie oder Lungen?

00:17:56: Man sieht dort auch Sachen, die nicht unbedingt beim ersten Bild schon ganz klar sind.

00:18:01: Ist es nichts?

00:18:03: Muss man noch mal ein Folgebild machen?

00:18:04: Wenn muss man es machen?

00:18:05: Wenn muss man es wiederholen?

00:18:06: Bei wem muss man ein Gewebe ... weil es so aussieht.

00:18:10: All das muss auch klar sein, bevor man das auf die breite Bevölkerung anwenden kann.

00:18:17: Das ist schwierig in der Schweiz und da haben wir gar nicht so viele Leute, die sich dafür einsetzen.

00:18:23: Jetzt ist es im Moment spezifisch für den Lungenkrebs so, dass es tatsächlich gewisse Gruppen gibt.

00:18:29: Von Lausanne zum Beispiel gibt es eine grosse Studiegruppe, in der der Pilotstudie gemacht hat, wie man es eben an Bevölkerung bringen kann.

00:18:37: Und dort war es so, dass sie tatsächlich Aufrufe gemacht haben über verschiedene Kanäle, um die Raucher darauf aufmerksam zu machen.

00:18:45: Aber im Prinzip, wenn Sie fragen, wer macht das aufmerksam, ist im Wesentlichen eine Aufgabe der Grundversorgung, also der Hausarzt, der Hausärztinne, wo wir auch ein Problem haben, dass wir immer weniger von ihnen haben.

00:18:58: Weniger von ihnen, aber jetzt noch zu den Kosten.

00:19:02: Dass Sie komplexe Untersuchungen, die Maschinen, die Geld kosten, der Krankenkassen bereiten soll, zu übernehmen?

00:19:12: Das ist unterschiedlich.

00:19:13: Das ist auch etwas, was wir sehr dafür kämpfen müssen.

00:19:16: Ich glaube, was noch ein grosser Unterschied ist, reden wir von einem Screening-Programm.

00:19:20: Wenn ich von einem Screening-Programm rede, dann ist das etwas, das organisiert, z.B.

00:19:26: ... von einem Kanton, auch vom Parlament, finanziert, für die ganze Bevölkerung von Kanton durchgeführt wird.

00:19:33: Das heisst, die Leute werden eingeladen, um die Untersuchung zu machen.

00:19:36: Dann wird es nach genauer Abläufe gemacht und auch die Qualität kontrolliert, jeder Einzel der Schritte.

00:19:42: Das ist ein Programm.

00:19:43: Und das andere ist einfach eine screene Untersuchung.

00:19:46: Und die Vergütung und wie viel es kostet, ist unter Umständen unterschiedlich, ob es in so einem Programm ist oder nicht.

00:19:53: Und es ist so, dass die Krankenkassen ... So eine Computertomographie für das Lungenkrebs-Screening meiner Meinung nach noch nicht als Screening-Untersuchung übernimmt.

00:20:05: Es ist natürlich so, dass man sehr oft einen gewissen Grund hat, bei einem schweren Raucher auch zu sagen, er hat Husten, wir machen jetzt eine Computertomographie und dann kann man es auch anbrechen.

00:20:15: Aber das ist eigentlich nicht der Sinn, oder?

00:20:17: Wir wollen ja eigentlich gerne

00:20:19: als Screening-Untersuchung

00:20:21: übernehmen.

00:20:22: Und das sind einfach ... politische Prozesse, die relativ lange gebrauchen.

00:20:27: Und die bei uns eben auch etwas schwierig sind wegen der verschiedenen Kantone,

00:20:31: die involviert sind.

00:20:32: Es könnte ja aber eigentlich im Sinn jetzt von der... Krankenkassen, die besser heissen sollen.

00:20:38: Gesundheitskassen, dass man Vorsorgeuntersuchungen macht.

00:20:43: Wenn es zum Krebs kommt, ist eine Therapie massiv viel köstlicher, als wenn nur die Vorsorgeuntersuchungen vermieden können, dass sich der Krebs so entwickelt.

00:20:57: Ja, das ist absolut so.

00:21:00: Es ist ein bisschen so, dass wir die Zahlen dazu und Politiker und Entscheidungsträger für das möchten, die immer gerne Zahlen haben.

00:21:07: Und zwar möglichst lokal.

00:21:10: Es ist noch schwierig, die Zahlen dazu zu erfassen.

00:21:13: Es ist auch so, dass sehr viel der Informationen, wer Macht-Screening, wie verkostet das, uns als Gesellschaft, die sitzen bei den Krankenkassen.

00:21:24: Von denen wissen wir gar nicht so viel.

00:21:26: Das ist auch wieder ein Vorteil von einem Programm.

00:21:29: Dort ist das ganz transparent.

00:21:31: Dort weiss man genau, wie viele Leute machen, wie viele Kosten, wie viele Folgen untersuchen.

00:21:35: Und da brauchen wir aber auch weitere Forschung in diesem Bereich, damit wir die Zahlen einmal liefern können.

00:21:42: Wir machen im Moment die erste, glaube ich, grosse Studie in der Schweiz, wo wir wirklich innerhalb der Screening-Programme von fünf verschiedenen Kantonen beim Darm-Club-Screening ein Personalisiert-Vorgeb im Screening untersuchen.

00:21:54: und dort begleitend die Kosteneffizienzanalyse machen, werden wir hoffentlich auch mal Schweizer Zahlen haben.

00:22:01: Für mich als Onkologin ist es relativ klar, ich bin im Gebiet des Darmfrabs am meisten bewandert, dass es viel weniger teuer ist, wenn man die Vorsorge macht, als wenn wir ... wie die vorgeschrittenen Danklebserkrankungen über Jahre und Jahrzehnte.

00:22:17: Mit

00:22:18: Operationen

00:22:19: und künstlichem

00:22:20: im schlechtesten Fall.

00:22:21: Ja, und

00:22:22: unter Umständen auch über Jahre.

00:22:24: verschiedene Medikamentösiterapien, die es immer neu gibt, zum Glück auch, aber die auch sehr, sehr teuer sind und manchmal die Erkrankungen fast zu einer chronischen Erkrankung machen, was gut ist für den Patienten.

00:22:38: Aber was heisst, dass die Unterumstände über viele Jahre Türeimedikament müssen, damit die Krankheit im Schach gehalten wird?

00:22:46: Und das kostet wahnsinnig viel.

00:22:48: Ich bin überzeugt, dass es kostet effizient.

00:22:51: Es gibt auch Daten dazu, jetzt beim Darmklebs-Screening aus anderen Ländern.

00:22:57: In der Schweiz haben wir nicht sehr viele Zahlen dazu, aber es gibt keinen Grund, dass es

00:23:02: bei uns anders ist.

00:23:03: Frau Hesse, danke.

00:23:04: Wir werden eigentlich das Beste.

00:23:07: ein Krebs vermieden.

00:23:09: Es gibt ja Behauptungen, und ich weiss nicht, ob die so richtig waren, dass höchstens zehn Prozent vom Krebs genetischen Ursprung haben.

00:23:18: Und die nünzig restlichen Prozent, primär auch mit der Lebensweise zusammenhängen.

00:23:25: Stimmen die Zahlen?

00:23:26: Und was würde dir jetzt empfehlen, zu vermieden, dass es überhaupt so weit kommt, wie man sich im Alltag bewegen

00:23:37: soll?

00:23:37: Ich bin froh, dass wir auch noch etwas über das reden.

00:23:40: Ich glaube, es hat schon bei mehr als zehn Prozent der genetischen Komponenten.

00:23:44: Aber es ist ganz klar, dass es ein Zusammenspiel von unserem Lebensstil ist und von dem, was wir als Genetik mit überkommen auf den Weg.

00:23:51: Ja, es ist ganz klar, was wir alle wissen.

00:23:56: Es ist in diesem Sinn nicht eine Überraschung.

00:23:57: Aber es gibt immer mehr Zahlen dazu.

00:24:00: Was sicher wichtig ist, ist Bewegung.

00:24:02: Und es hat jetzt gerade in diesem Sommer ... eine wahnsinnig interessante Studie herausgekommen für Personen, die da noch nicht gehabt haben.

00:24:11: Das ist jetzt nicht so die, die nie gehabt haben.

00:24:12: Aber man hat geschaut, wie viele Kunden es wieder zurückkommt und hat die Hälfte dieser drei Jahre lang mit einem intensiven Bewegungsprogramm mit einem Coach, der wirklich regelmäßig geschaut hat, begleitet.

00:24:25: Und die anderen nicht, die anderen Hälfte.

00:24:27: Und bei denen, die man das gemacht hat, ist die Rückfall ... um ca.

00:24:31: dreißig Prozent weniger häufig.

00:24:33: Das ist ein grosser Unterschied, wenn wir mit Chemotherapie erreichen.

00:24:37: Es ist unglaublich, was man machen kann, wenn wir Menschen das umsetzen könnten.

00:24:41: Wurden umsetzen, vielleicht.

00:24:45: Das ist auch etwas, was ... Bekannt ist, dass nicht alle Menschen dazu gemacht sind, sich immer viel zu bewegen.

00:24:52: Und das ist völlig okay.

00:24:54: Das hat man früher nicht gebraucht oder nur flüchten und sonst nicht viel mehr.

00:24:58: Aber ich glaube, darum ist es umso wichtiger, dass die Gesellschaft auch ein bisschen sich verantwortlich fühlt, dass wir ein Umfeld schaffen, wo man sich wirklich muss, wo man sich will, wo man sich bewegen will.

00:25:10: Und da gehören auch ... Du unternehmst dazu mit allen Angestellten, die sie haben, die wir immer mehr sitzende Arbeiten haben, dass man schaut, wie die Menschen mit ihnen als Gesellschaft wieder dazu kommen, dass sie sich mehr bewegt.

00:25:24: Bewegung ist sein, das andere ist schifflos auch der Nährung und das Übergewicht, das aus einer falschen Nährung und zu wenig Bewegung resultiert, oder?

00:25:33: Ja, das ist sicher so.

00:25:34: Das gehört alles ein bisschen zusammen oder ist ein bisschen verwandt miteinander.

00:25:38: Bei der Ernährung ist es so, dass ... Die Studie mit der Ernährung sind wahnsinnig kompliziert.

00:25:45: Eigentlich fast nicht durchführbar, denn man kann nicht plötzlich auf den anderen Tag für eine Studie, ich sage jetzt drei Jahre lang, anders essen.

00:25:51: Aber es gibt ein paar Sachen, die man sicher weiss, dass sie zu einem höheren Risiko für bestimmte Krebsachrankungen führen.

00:25:59: Und etwas, was die Leute vielleicht noch weniger wissen, weil es relativ neu ist, dass man die Erkenntnisse hat.

00:26:05: Das ist die hochprozessierten Nahrungsmittel.

00:26:08: Die Convenience-Food, die man nicht so genau weiss, was drin ist.

00:26:12: Das ist etwas, was in den letzten Zeichen ... die massiv zugenommen hat.

00:26:17: Man sieht es manchmal aus, wenn es ganz gesund wäre, was dort verarbeitet ist.

00:26:22: Vielleicht auch ist es zum Teil, aber man weiss es nicht genau.

00:26:25: Das ist etwas, was wir in dem Auge halten müssen.

00:26:27: Was ist das für eine Rolle?

00:26:28: Das ist Konklusio, daraus selber kochen.

00:26:32: In dem man weiss, was es ist, was man auf dem Teller hat.

00:26:36: Und hauptsächlich auch mit dem Gemüse und mit

00:26:40: ... Fasern.

00:26:41: die sich fasern können, sich zu ernähren.

00:26:44: Das ist wichtig, fasern.

00:26:46: Und wenn es geht, selber kochen oder bekochen lassen.

00:26:50: Was auch noch wichtig ist, ist die Pause zwischen den Messen.

00:26:55: Das ist etwas, was man auch immer mehr weiss, wenn man dauernd so wie Kühe, die grasen, die dauernd den ganzen Tag immer etwas shoppen.

00:27:03: Das ist für uns Menschen nicht gut.

00:27:05: Auch

00:27:05: wegen Insulin, die man da so produziert.

00:27:07: Genau,

00:27:08: Insulin.

00:27:09: Das ist auch ein Wachtungsfaktor für gewisse Zellen.

00:27:14: Andererseits ist es auch eine Entzündungsreaktion.

00:27:17: Immer wenn wir essen, kommt nachher in unseren Körper eine Entzündungsreaktion.

00:27:21: Und chronische Entzündungen weiss man auch aus anderen Bereichen.

00:27:25: Die können förderlich sein für den Krebsentstehung.

00:27:28: Man hat das Gefühl, dass über diesen Mechanismus auch, wenn man keine Pausen zwischen dem Essen macht ...

00:27:36: Heißt das auch Intervallfasten?

00:27:38: Ist eigentlich etwas Positives?

00:27:41: Wahrscheinlich gibt es nicht in diesem Sinne ganz gute Zahlen dazu.

00:27:45: Ich glaube, das hängt alles ein bisschen zusammen.

00:27:48: Es ist das metabolische Umfeld, das auch ungesund ist für Kreislauferkrankungen, für Diabetes.

00:27:57: Das ist auch für gewisse Krebsarten ungesund.

00:28:01: Darum hängt das alles ein bisschen zusammen.

00:28:03: Also rauchen sowieso.

00:28:06: Das lässt man besser.

00:28:07: Alkohol ist immer wieder ein Thema.

00:28:11: Heisst es total, auf den zu verzichten als beste Profi Lachsen und damit eigentlich ein genussfreies Leben müssen.

00:28:20: Ich hoffe,

00:28:22: Alkohol ist nicht die einzige Genusser.

00:28:23: Nein,

00:28:24: aber es ist doch mit den Genussern.

00:28:26: Ja, absolut.

00:28:26: Genau.

00:28:26: Sie sprechen etwas Wichtiges

00:28:27: an.

00:28:29: Ich meine, rein wissenschaftlich gesehen ist Alkohol wirklich nicht gesund in keiner Dosis.

00:28:37: Ich glaube, das ist es so.

00:28:39: Aber ... Ich glaube, etwas, was ganz wichtig ist, das hat ja bei uns sehr einen wichtigen sozialen Aspekt.

00:28:45: Und da ist ein anderes, interessantes Gebiet, das wir darauf vorstellen, ist die soziale Isolation und was das mit der Gesundheit macht.

00:28:53: Hauptsächlich mit Demenz, oder?

00:28:55: Ja, aber möglicherweise sind der Bedurchaus auch noch andere Erkrankungen, die wir noch nicht genau wissen, wie der Zusammenhang ist, wo das ein Risikofaktor ist.

00:29:04: Und ich glaube ... Wie immer im Leben ist es wichtig, im Mittelmaß zu finden und auch hier die Personalisierung.

00:29:12: Für jeden ist es ein bisschen anders.

00:29:15: Wenn wir jetzt so zusammenfassen, wie was ratet ihr?

00:29:19: Man lernt, es braucht Gesellschaft, es braucht Gesundheitsessen.

00:29:24: Das ist das Beste.

00:29:25: Mit viel Gemüse und wenig Fleisch und wenn, dann lieber mit Fisch als mit ... Wurst und anderem geräuchert den Fleisch.

00:29:34: Es heisst, sich nicht täglich zu betrinken, nicht zu roken, viel zu bewegen, genügend Schlaf.

00:29:44: Da wären schon ein paar Kriterien gegeben.

00:29:47: Aber jetzt kann es ja gleich sein, dass der Körper verrückt spielt und die Zellen unkontrolliert für einen Wachs.

00:29:54: Wenn wir noch eine zusammenfassen.

00:29:57: Vorsorgeuntersuchungen für Frauen.

00:30:00: Sie wie oft und für was ganz wesentlich, dass wir uns das noch in eine Rinderung gerufen haben?

00:30:07: Ja, wie die Frau Fati hat mit dem Vorsorge für die Gebär-Mutterhalskrebs an, die im Moment um die fünfe zwanzig empfohlen wird, dass es losgeht.

00:30:19: Da kenne ich mich ein wenig weniger aus.

00:30:20: Das wird nicht in einem Kantonalen Programm gemacht im Moment.

00:30:24: Das kann sich auch ändern mit der Impfung für den Virus, das sie für den Gebärmutter Halskrebs braucht.

00:30:33: Die Impfung würde helfen zu vermieden.

00:30:35: Und die

00:30:36: muss man aber

00:30:37: früh machen.

00:30:38: Die macht man früh, in einigen Kanten, z.B.

00:30:42: in Baselstadt, wird das in den Schulen gemacht.

00:30:46: Das wird natürlich verändern, wie häufig man vorsorgen muss und wie lange man anfangen muss.

00:30:51: Der Zweite für die Frau ist ab Fünfzehn, eine Vorsorge für die Bruschkrebs.

00:30:58: Hier ist es so, dass es ein bisschen umstritten ist mit den Vor- und Nachteilen dieser Vorsorge-Untersuchung, weil es eben auch dort so ist, das wäre die Mammografie.

00:31:09: Dort ist es so, dass es tatsächlich eben auch die Situation gibt, dass man eine Folgenabklärung macht, die einen belasten kann, die ... Sie sagen, wegen dem sollten wir die Screening nicht machen.

00:31:23: Meine Antwort auf das ist eigentlich mehr, dass man Frauen darauf vorbereiten sollen.

00:31:26: Das kann dann sein, dass man noch einen Ultraschall machen muss oder noch eine zweite.

00:31:30: Aber dass es in der Regel mit dem klar ist, wie wir den Befund aus einordnen.

00:31:35: Und dass das etwas ist, das sich innerhalb von kurzen Zeiten erledigt.

00:31:39: Damit das Gewährleistet ist, dass die Frauen gut informiert sind, gut sich entscheiden können, ist es ideal, wenn sie sich in einem Programm die Mammografie-Vorsorge machen können.

00:31:49: Das ist im Moment etwa zwei Drittel der Kantone in der Schweiz möglich.

00:31:54: Das wäre das für die Frauen.

00:31:56: Aber vor, wenn ich darf sagen, vor fünftig, habe ich so Selbstdisziplin abgetasten, vor Brust als Teil auch von den Kontrollen, die man selbst unternimmt.

00:32:07: Ja, ich muss vielleicht sagen, generell vor fünftig ist natürlich, wenn man eine gewisse Familiengeschichte hat, viele Krebsarten, die man auch vor fünftig muss, gewisse Vorsorge oder zumindest Überlegungen anstellen.

00:32:24: Die Abtastung der Brust ist nicht bewiesen, dass das Methoden zur Frierkennung ist.

00:32:29: Deshalb ist in diesem Sinne selbstdisziplinisch nicht nötig.

00:32:33: Was sicher nötig ist, ist Self-Awareness.

00:32:36: Wenn man etwas spürt, wenn man sich automatisch den Körper wahrnimmt, wenn man die Dusche tut, wenn man irgendetwas spürt, was sich verändert.

00:32:46: Dann sollen wir sich natürlich auch schon vor der Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-Fünftig-

00:33:12: Da ist für beide Geschlechter, wer die vorsäubt, beim Darmkrebs sehr wichtig.

00:33:18: Genau, das ist auch ab fünftig empfohlen.

00:33:21: In der Biologie hat ja nichts an einem bestimmten Geburtstag an.

00:33:25: D.h.,

00:33:26: die Limited ist im Moment Arbeiterär gesetzt und es kann durchaus sein, dass die auch noch etwas verschoben wird.

00:33:32: Aber im Moment ist es ab fünftig empfohlen für Frauen Amografie und für die Männer ... und zu frauen, einen Stuhltest oder eine Danusspiegelung.

00:33:43: Und bei den Männern kommen wir zurück zum Brostadachrebs?

00:33:47: Genau.

00:33:48: Dort ist die Empfehlung nicht einheitlich.

00:33:51: Meine Empfehlung, wie ich es jetzt erkläre, wäre, wenn wir in der Familie jemanden, der Brostadachrebs hatte, mit dem Hausarzt und oder dem Urologen, mit dem VfV, reden über das Thema.

00:34:04: Wenn man das nicht hat ... Aber wenn man sich gleich mit dem beschäftigt, kann man das auch machen, auch mit den Fünfzig und Fünfzig.

00:34:11: Was relativ klar ist, ist, wenn man gesund ist bis zu den Fünfzig und Fünfzig, als Mann und nie ein Screening macht, dann sollte man ihn nicht unbedingt noch anfangen.

00:34:22: Dann kann man es gleich lassen.

00:34:23: Ja.

00:34:24: Wegen dem nicht, damit man nicht einer der harmlosen Brostenkrebs findet, die einem nichts für den Rest des Lebens machen würde.

00:34:31: Ausser Angst.

00:34:31: Ja.

00:34:32: und Behandlungen, die man sonst

00:34:34: nicht wachsen würde.

00:34:36: Dann haben wir der Lungenkrebs.

00:34:38: Das ist notwendig, eine Untersuchung zu machen, wenn man Paffentät jahrelang.

00:34:46: Wenn man so zehn bis fünfzehn Packiers gemacht hat, ist es etwas, das man sich darüber informieren kann.

00:34:53: Es ist immer in individuellen Entscheidungen.

00:34:56: Beim Lungenkrebsvorsorge ist es auch ein Thema.

00:34:59: Wenn man ein Bild von der Lunge macht, kann man Sachen finden, die man nicht unbedingt weiss, wie man sie einordnen muss, die gewisse Nachsorgeuntersuchungen mit sich ziehen.

00:35:07: Aber eigentlich ist es dort auch, wenn man um die fünfzehn Packiers geraucht hat.

00:35:12: Auch wenn man aufgehört hat und das noch nicht länger als fünf bis zehn Jahre aufgehört hat, wird man auch noch qualifizieren, um eine solche Vorsorgeuntersorgung zu

00:35:20: machen.

00:35:20: Für mich als Letzt noch der Hautkrebs, die ich mir einfach beobachte, vom Körper als ersten Schritt wichtig ist und nachher den Gang zum Hautarzt oder zur Hautärztin, in diesem Sinne eine Vorsorgeuntersuchung würde damit verbunden.

00:35:39: Genau.

00:35:40: Die Beobachtung ist immer wichtig.

00:35:42: Es ist so, dass es, wenn man wirklich einen ganz hellen Hauttyp hat, oder wenn man als Kind oft Sonnenbranke hat, oder auch ... Möglicherweise auch, wenn man einen Beruf hat, den man die ganze Zeit an den Sonnen ist, lohnt es sich zusätzlich zur Selbstbeobachtung auch zu einem Hautarzt zu gehen, weil es am Körper die man nicht so gut sieht.

00:36:01: Dann ist es gut, wenn jemand andere darauf schaut.

00:36:03: Was wir jetzt auch noch nicht darüber gereden haben, natürlich lohnt es sich, sich vor den Sonnen zu schützen, weil das ist ein Grund für die Hautkrebs.

00:36:11: Das heisst, über den Mittag nicht in die Bralle Sonne zu gehen und langendige Kreide zu ziehen, damit man sich vor dem Ufau schützen

00:36:19: kann.

00:36:19: Ich gehe sogar alle drei Monate, weil ich Jugend-Synden mit viel Sonnenbrand produziert, alle drei Monate gut zu checken.

00:36:30: Leider sieht man immer wieder neue Basalionen, die man behandeln muss.

00:36:34: Es lohnt sich wirklich, bevor es zu einem farten Hautkrebs kommt, der massiv anders ist und gefährlicher ist.

00:36:42: Ja.

00:36:43: Ich habe viel gelernt.

00:36:44: Danke vielmals, Frau Hess.

00:36:46: Ich hoffe, dass alle, die zugelost haben, auch merken, es gibt auch eine Selbstverantwortung für sein Körper, für sein Leben.

00:36:54: Nicht nur wie man lebt, sondern auch, dass man in diesem Sinne auch daran denkt, die Vorsorge muss man selber.

00:37:01: Das kann man nicht am Mars überlassen, die auffordert oder schickt zu solchen Untersuchungen, sondern da braucht es auch die eigene Initiative.

00:37:11: Vielleicht ist das ein Appell an jeden Einzelnen.

00:37:16: Das ist so, um die Initiativen zu vereinfachen.

00:37:20: In den Kanten, wo man das Programm hat, kommt mir ein Brief über mit den Fünfzig.

00:37:24: Da wird mir darauf aufmerksam gemacht.

00:37:26: für den Bruschkrebs und der Anklebsscreening, dass das jetzt eine Option wäre, wenn man das will.

00:37:31: Aber

00:37:31: bei allen anderen ist es ...

00:37:33: Absolut.

00:37:34: ... einem selber überlassen, ob man das Risiko will, die einzuschauen und sagen, ja, ich will das gar nicht wissen, aber vielleicht könnte man eben wem es weiss und noch etwas dagegen machen.

00:37:46: Vielen herzlichen Dank.

00:37:48: Ich möchte mich auch bei unserer Sponsoring herzlichen bedanken.

00:37:51: Ypsenfarma Schweiz hat diese Serie überhaupt möglich gemacht.

00:37:55: Ich hoffe, ihr habt hier einiges gelernt, das zugelost

00:37:58: hat.

00:37:59: Danke vielmals.

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