«Es ist eine Gratwanderung zwischen Überleben verlängern und Lebensqualität erhalten.»

Shownotes

Was bedeutet es, wenn ältere Menschen mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden und warum braucht es dabei mehr als nur die optimale Therapie?

In dieser Episode von Nachgefragt spricht Dr. med. Deborah Wirth, Oberärztin in der Onkologie am Kantonsspital Baselland am Standort Liestal, über die Altersonkologie. Sie erklärt, weshalb chronologisches und biologisches Alter nicht dasselbe sind, wie mit dem sogenannten geriatrischen Assessment der individuelle Gesundheitszustand älterer Patientinnen und Patienten erfasst wird und warum das soziale Netzwerk manchmal genauso wichtig ist wie die Wahl der Therapie. Ein Gespräch über die Gratwanderung zwischen Lebensqualität und Überlebenszeit, über den Stellenwert der Familie in der Entscheidungsfindung, über Palliation, Patientenverfügungen und darüber, warum 75% der befragten Patienten angeben, dass ihnen die Lebensqualität wichtiger ist als die Länge des Lebens.

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Transkript anzeigen

00:00:06: Was versteht man unter Altersonkologie?

00:00:10: Spielen bei einem älteren Krebspatient andere Faktoren in Rohrnass bei jemandem Jüngerem und falls ja, wie wird ihnen ein Aspekt bei der Betreuung von älternen Patientinnen- und Patientenrechnungen treten.

00:00:23: Antworten auf diese Fragen suchen wir heute bei Frau Dr.

00:00:27: Debora Wirth.

00:00:28: Sie ist Oberärztin in Liestu vom Kantonspital Basel-Lam und ich bin der Kultaschbacher.

00:00:36: Frau Wirt, was ist eigentlich Altersonkologie?

00:00:40: Was versteckt sich hinter diesem Begriff?

00:00:43: Wenn wir so etwas einfach sagen wollen ... Das ist die Behandlung von bösartigen Erkrankungen!

00:00:49: Erkrankungen im Alter.

00:00:51: Für uns ist das Alter ab zu sixty-fünf.

00:00:54: Aber dann ist es genau wichtig, chronologisch.

00:00:56: Das Alter ist eben nicht gereiches biologischen Alter.

00:01:00: Ältere Menschen gehen wirklich darum zu schauen, was für Ressourcen sie sind und wir haben da gewisse Ideen.

00:01:07: Man kann die Ressourcen evaluieren und gezielter Behandlungsplan für einen älteren Menschen

00:01:14: zusammenstellen.

00:01:14: Bei ältern Menschen, der hat gesagt, ab so vier bis sechs Jahren bin ich eigentlich schon Ur alt ... Es ist Krebs nicht nur Krebs, sondern das spielen die persönlichen Faktoren eine wichtige Rolle.

00:01:30: Das habe ich richtig verstanden?

00:01:31: Ganz genau ja!

00:01:33: Heisst das aber auch, dass man eine völlig andere Therapie schlägt?

00:01:38: Da kommt es darauf an, wo ein Mensch in seinen Ressourcen steht.

00:01:44: Ein älterer Mensch kann sehr viele ältere Patienten, die fit sind und im täglichen Leben sehr gut zurechtkommen, sportlich sind.

00:01:52: Die kann man durchaus behandeln wie jüngere Patientin mit unserem Standardprotokoll.

00:01:58: Aber wenn das nicht so ist, die Detailin den Kunst herauszufinden, wie könnte man sogar eine Therapie anpassen?

00:02:05: Also wirklich gezielt für den Menschen, der ich vor mir habe.

00:02:08: Heisst es so oder wird es jetzt bei eurer Art von Behandlung von älteren Patientinnen und Patienten Gespräche sehr viel wichtiger sein als nur einfach diese optimale Therapie zu verschreiben?

00:02:23: Ja, absolut.

00:02:25: Darum haben wir auch bei uns eine spezielle Sprechstunde zusätzlich zu den Sprechnunden, die wir von der onkologischen Seite haben und genau evaluieren, was die Wünsche einer Familie ist und welche Ressourcen sind.

00:02:39: Wie kann man diese Ressoursen stärken?

00:02:41: Das sind gezielte Sprechenstunden, für die wir das machen.

00:02:46: Es werden alle Eltern.

00:02:48: In diesem Sinne sind wachsende Gruppen betroffen.

00:02:53: Heisst das aber auch, dass wenn man andere Ressourcen hat ... Man muss jetzt aufpassen, dass die Therapie am Schluss nicht Lebensqualität massiv verschlechtert?

00:03:08: Das ist genau der Fokus dieser ... Ich sage jetzt.

00:03:12: geriatrische Onkologie, also von der Onkologie im Alter.

00:03:16: Es ist immer gerade die Wanderung zwischen möglichst überleben Verlängern, das sog.

00:03:22: Overall Survival aber die Lebensqualität so gut als möglich zu erhalten.

00:03:28: und die Lebensqualität kann man auch stärken mit unterstützenden Massnahmen.

00:03:32: Und das sind diese Sachen, die wir evaluieren können.

00:03:36: Was wäre in so einem Fall unterstützende Massnahmen?

00:03:39: Viele ältere Menschen ... sind sozial nicht so gut eingebettet.

00:03:44: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, dass man das soziale Netzwerk stärken kann und die Heimunterstützung bietet.

00:03:51: Wenn Nebenwirkungen von unseren Therapien eintreten, dass auch jemand da oben ist, der es angeht, dann ist es wichtig, dass wir körperlich etwas fit sind.

00:04:01: Wir organisieren häufig Physiotherapie-Organisierungen.

00:04:05: Ernährung ist ein sehr wichtiger Punkt.

00:04:09: Man weiss, wenn jemand nicht so viel Muskelmassen hat.

00:04:12: Dann sind unsere Therapie tatsächlich giftiger und wir müssen unser Protokoll anpassen.

00:04:17: Wir müssen Tossierungen gegen Abenschrauben.

00:04:20: Es gibt auch ganz viele Sachen, die man beachten muss, in denen man gezielt angehen kann.

00:04:25: Das heisst, es ist eine sehr spezifische personenbezogene Art der Krebsbehandlung.

00:04:31: Viel mehr als bei vielen jüngeren Menschen?

00:04:35: Ja,

00:04:35: das ist ja so ... Ja, die Humor selbst sind mir schon so weit mit diesen genauer Anliegen.

00:04:42: Mit den molekularen Typisierungen.

00:04:45: Aber wir müssen auch noch den Menschen selber etwas gezielt anschauen und das Zusammenspiel dieser beiden Sachen zu suchen, mit den Behandlungen festzusetzen.

00:04:57: Wie aufgrund deiner täglichen Erfahrungen ist eine Situation, wenn ein älterer Mensch ... mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird.

00:05:06: Bei Jungen ist es meistens ein Riesenschock, sehr häufig verlieren sie fast verboten unter den Füßen.

00:05:13: Wie ist das, wenn man jetzt eine Achtzeigjährige oder einen neunzeigjährigen sogar in der Hegekrebs

00:05:22: hat?

00:05:22: Die Wahrnehmung ist ganz unterschiedlich.

00:05:24: Es gibt natürlich auch dort einen Schockmoment ... Was viele Patienten haben, leben aber schon mit anderen Erkrankungen.

00:05:33: Das ist auch ein Fokus der geriatischen Onkologie, dass man die sogenannten Komorbiditäten anschaut.

00:05:40: Man muss immer etwas abschätzen, was das Risiko an einer anderen Erkungung zu versterben ist als so eine Tumorerkrankung.

00:05:49: und ältere Menschen haben häufig sehr viel Erfahrung mit Spitalen und Diagnosen.

00:05:56: Und dann geht es eben ... bei diesen älteren Menschen häufig um die Erhalt der Lebensqualität und möglichst lange daheim zu bleiben.

00:06:04: Und ich glaube, dann ist es mehr mit den Patienten den Weg zu gehen, Patienten begleiten, Möglichkeiten aufzuzeigen als einfach immer das Maximum möglicher zu machen.

00:06:18: Da gibt's wahrscheinlich auch eine Situation, in der ihr als Ärztin sagt ... Es gibt eine Therapie Aber die Schränkung im Alltag von eurem Leben ist so gross, dass wir in einem palliativen Weg gehen würden.

00:06:34: Das heisst aber ... Man ist viel näher beim Patienten als bei jemandem, der unbedingt weiterleben

00:06:43: will.

00:06:43: Es ist sicher so, das ist ein grosser Teil auch meiner Arbeit palliativ.

00:06:49: Also unterstützend, jemanden zu begleiten?

00:06:52: Absolut.

00:06:53: Und wenn es um Lebensqualität geht, tut man sich tatsächlich mit dem Patienten und der Familienmengen.

00:06:59: Ich sage jetzt ganz einfach für eine weniger giftige Therapie entscheiden, wo vielleicht, wenn man die Studie anschaut, auch nicht ganz macht ... so lange es überleben fördert, aber durch das es weniger giftig ist auch besser für die Lebensqualität.

00:07:16: Das ist wirklich eine Diskussion mit dem Patienten und der Familie muss es haben.

00:07:21: Und Möglichkeit mit unserer speziellen Sprechstunde haben wir natürlich mehr Zeit für die Patienten und können so einfach diese Diskussionen gut führen.

00:07:32: Bei alten Patienten ist es ja oft gewisse Gefahr, dass sie kognitiv nicht ganz ... Präsent sein.

00:07:40: Ist das eine besondere Herausforderung für euch beim Suchen der richtigen Therapie?

00:07:48: Das kann eine Herausforderung sein und wir wollen immer das sog.

00:07:52: geriatrische Assessment, in dem man noch etwas tiefer fragt.

00:07:56: Wir möchten auch einen Test für die Kognition, etwas tiefern schauen, wo ein Mensch steht.

00:08:02: Manchmal kommen dann kognitive Defizite ... Und dann ist es umso wichtiger, dass man schaut wie die Patientin betet.

00:08:10: Hat es ein soziales Netzwerk, in dem man durchaus eine Therapie machen kann?

00:08:15: Oder muss man eine Unterstützung suchen und das Netzwerk aufbauen oder Familie an Bord holen?

00:08:21: Das hilft uns häufig auch unsere Altersmedizinien.

00:08:24: Wir müssen diese Sprechstunde zusammen, die sehr viele Erfahrungen haben.

00:08:28: Was darf man in jemandem zumuten, der vielleicht nicht ganz die Konsequenz einer Therapie versteht?

00:08:35: Also es gibt aufgrund jetzt noch vom Alter und des Gesundheitszustands, als hätte ich eine Patientin und Patienten spezielle Anforderungen an Zusammenarbeit von verschiedenen, in diesem Sinne auch Fachrichtigen.

00:08:50: Absolut!

00:08:51: Und wer hat das gesagt?

00:08:53: Die Atrie ist involviert, welche anderen ... Kolleginnen und Kollegen dort dazu zuziehen, wenn so ein Fall behandelt werden muss.

00:09:02: Das ist ein anderes Krebsport oder Tumorport?

00:09:05: Sehr häufig sind die Kollegen der Palliativmedizin, der unterstützenden Medizin ... Und danach hat er natürlich Ernährungsberatung, Physiotherapie und unsere Pflegefachfrauen.

00:09:19: Wir machen auch die Sprechstunde mit einer Pflege Fachfrau, der für ältere Menschen spezialisiert ist, die diese ... Das genannte geriatische Assessment macht, wo man etwas tiefer schaut.

00:09:30: Wo braucht ein Mensch Unterstützung?

00:09:33: Und so kann man das alles organisieren für einen Menschen, damit wir die beste Therapie aussuchen können.

00:09:39: Wir leben in einer Gesellschaft, in der einem Alter immer einsamer wird.

00:09:43: Leider ist es ein grosses Problem im Zusammenhang mit Demenz.

00:09:48: Seid ich da jetzt noch össere Herausforderungen bei eurer täglichen Arbeit immer wieder ... Im Vordergrund?

00:09:58: Ja, das ist sicher ein Problem.

00:09:59: Die ganze soziale Einbettung.

00:10:02: Man weiss auch, dass eine Studie jemandem, der sozial nicht so gut eingebettet ist, hat per se schon etwas schlechteren Prognosen.

00:10:09: Das ist ein ganz wichtiger Faktor und da gibt es ... Was man schauen kann, ist, dass die Spite gesummen ist.

00:10:15: Aber schlussendlich kann man natürlich sozialer Netzwerke, wenn sie nicht hier ist... Ich sage jetzt einfach ... und hervorzuwuchen oder zaubern.

00:10:26: Ich hatte zum Beispiel einen Patienten, den wir gedacht haben.

00:10:30: Er war durchaus noch fit, aber er stand so alleine.

00:10:34: Wir hatten wirklich etwas Angst, dass er sich nicht meldet, wenn er Nebenwirkungen hat.

00:10:39: Das ist natürlich sehr wichtig, wenn es jemandem nicht gut geht, dass man uns auch anläutet, dass wir voraus schauen kann, bevor etwas Schlimmeres passiert.

00:10:48: Da mussten wir tatsächlich zusammen entscheiden, Ich hätte vermutlich vertragen können, auch wegen der richtigen Therapie.

00:10:57: Ist die Alternative ein Pflegeheim oder ein Altersheim?

00:11:02: Das

00:11:03: diskutieren wir häufig und organisieren teilweise auch.

00:11:08: Man sagt zu Hause geht es so nicht.

00:11:10: Ich muss wirklich sagen, ich habe sehr viele ältere Menschen kennengelernt und geschichten und häufig ... Sie kennen sich, diese Menschen sehr gut.

00:11:19: Und sie spüren ja ... Es ist schon wegen der Zeitpunkt, bei dem ich mehr Unterstützung brauche.

00:11:26: Manchmal kommt es gerade so, wenn eine Diagnose kommt und man sagt, dass man das organisieren kann.

00:11:34: Da können wir auch Unterstützung bieten.

00:11:37: Wenn jemand eine Patienten-Verfügung hat, der sich die meisten konzentriert.

00:11:43: Ich will nicht an die Apparaten angeschlossen sein

00:11:46: usw.,

00:11:47: aber weniger fokussiert auf eine mögliche Krebserkrankung und entsprechende Therapien.

00:11:55: Solange ich noch selber entscheide ist das Ende.

00:11:59: im Moment in dem ich vielleicht schwerstkrank bin ... Kommt die Verfügung zum Tragen?

00:12:07: Ist das oft der Fall?

00:12:10: Ich glaube, für Therapie per se weniger.

00:12:14: Ich muss dazu sagen ... Was immer wichtig ist, man hat den Menschen vor sich und eine Tumorerkrankung.

00:12:21: Man muss auch schauen, welche Art Tumorekrankungen man vor sich hat, wenn es etwas ist, das im Mensch kann.

00:12:28: von dem Tumor selbst ein Problem machen.

00:12:31: Ein Lied an einer schwierigen Stelle, in der man etwas draufdrücken kann und es einem schlecht geht, ist mir noch eher auch gewillt eine Therapie zu machen als jemanden, die nicht viel von seinem Tumorspür hat.

00:12:43: Dann geht es wirklich darum, wann ist der Zeitpunkt, den wir mit einer Therapie machen wollen?

00:12:49: In einer Patientenverfügung, wie Sie sagen, geht es dann wirklich um einen letzten Punkt?

00:12:59: Bei den Diagnosen sind wir häufig gar noch nicht an diesem Punkt.

00:13:03: Das kommt erst im Verlauf der Krebserkrankung.

00:13:07: Was für eine Rohrspiele.

00:13:08: gibt es da noch Angehörige?

00:13:12: Eine sehr grosse Rolle.

00:13:14: Wir sind immer froh generell, wenn die Angehörung Sprechstunde mitkommt.

00:13:18: Es wird nicht nur unsere spezielle Sprachstunde für die älteren Menschen, sondern generell.

00:13:24: Und das ist wieder ein sozialer Netzwerk.

00:13:26: Das sind Ressourcen, wir können ganz häufig auch Behandlungen lange nicht zu Hause bleiben müssen, wenn die Angehörigen mithelfen.

00:13:35: Wir binden sie immer ein in Entscheidungsfindung.

00:13:39: Wie ich sage jetzt in der Anführungs- und Schlusszeichen agressiv wird man sein mit einer Behandlung.

00:13:44: Also das ist enorm wichtig!

00:13:46: Muss man den mangischen Sofaal auch die Anhörung schützen?

00:13:51: damit sie selbst nicht schaden nehmen, bei der Betreuung und der Begleitung von einer älteren Person.

00:13:59: Das sind wir wieder ein wenig, wenn wir alters- und pflegeheimen ansprechen.

00:14:02: Wir merken häufig auch, wenn die Angehörigen überfordert sind.

00:14:06: Und zu einem ersten Schritt werden Spitex organisiert, damit es eine Entlastung gibt.

00:14:11: Es gibt hier viele verschiedene Organisationen, die entlastet bieten können.

00:14:16: Häufig hilft es tatsächlich, wenn diese Angehörung entspricht und kommt.

00:14:20: Man kann wirklich miteinander ansprechen wie es geht.

00:14:24: Brauchen sie etwas?

00:14:25: Wie geht es so daheim?

00:14:27: auch die ganze psychologische Rolle.

00:14:33: Das ist für die Angehörigen immer sehr schwierig.

00:14:35: Hier haben wir ein Team, in dem wir Psycho-Onkologie sind und nicht nur für Patienten, sondern auch für die Anhörung.

00:14:43: D.h.,

00:14:46: im Gesundheitssystem, das nach Punkten funktioniert ... Ein Sonnenbetreuung eines älteren Krebspatientens ist natürlich nicht in Minuten berechenbar.

00:14:59: Kommen Sie als Spital oder als behandelnde Ärztin neue Grenzen rein materiell?

00:15:07: Das ist sicher so.

00:15:08: Sie hatten solche Diskussionen lange, nur schon als Team zu bekommen.

00:15:12: Ich habe vom geriatrischen Assessment geredet.

00:15:14: Wie können wir danach noch ein bisschen mehr auf das eingehen?

00:15:17: Das sind ... Das dauert bis eine Stunde, in der man schaut, wo jemand steht und für das braucht Ressourcen.

00:15:27: Unsere Kollegen von den Geriatrien, also der Altersmedizin, die kommen in diese Sprechstunde auch die machen das.

00:15:33: Ich sage, außerhalb des Arbeitstags ist das momentan sicher eine grosse Challenge.

00:15:39: Aber nichtsdestotrotz weiss man auch aus Studien.

00:15:43: Wenn wir den Anfang ... ganzheitlich anschaut.

00:15:48: Die Ressourcen fördern alles organisiert, hat man weniger Nebenwirkungen, also die Patienten müssen weniger auf den Opfer gehen und sind weniger hospitalisiert.

00:15:58: Die Hospitalisierungen sind kürzer und da spart man am Schluss auch Kosten.

00:16:03: Und ich glaube es wird mehr um mehr kommen, dass das auch vorausgesetzt wird vom Gesundheitssystem, damit wir für ältere Menschen Platz bieten.

00:16:14: Wie intervenieren Versicherungen in so einer Situation?

00:16:18: Im Moment sind das Sprechstunden, die wir als normale Sprachstunde abrechnen.

00:16:23: Wenn sie ein bisschen intensiver sind und Therapie ... Das läuft wie bei jüngeren Menschen mit einem Kosten-Gutsprachen-Stellen und dann mit der Versicherung verhandeln.

00:16:33: Ist es schwierig, wenn eine alte Person eine dünne Therapie braucht um ihre Lebensqualität?

00:16:42: lebensverlängernde Maßnahmen einzuleiten können.

00:16:46: Versicherung sagt, da machen wir nicht mit!

00:16:51: Ich selbst habe die Erfahrung nicht gemacht, dass Alter per se eine Rolle spielt.

00:16:57: Da ist auch wieder ein bisschen chronologisch, wer es aus biologisch ist und wir schauen ja, wo Biologisch jemand steht.

00:17:03: Und das glauben uns Kassen auch.

00:17:05: Also wenn ich einen Kostengurtsprach stelle, genau sagen für den Menschen, sie und diese optimale Therapie hatte bis jetzt kein Problem.

00:17:15: Will ich noch eines zu diesem Assessment?

00:17:17: Machen wir das jetzt in heuer?

00:17:20: sparten Grundsätzlich immer bei jedem Patient oder nur im Ausnahmesituationen.

00:17:26: Also, wir sind bei unserer Klinik.

00:17:29: Wir haben eine Fragebogge, so ein Screening-Tool, der G-Acht heißt das und dort sind verschiedene Sparterinnen, Ernährung ... Polymedikation ist ja immer etwas, das man gut anschauen muss.

00:17:42: Man braucht überhaupt noch alle Medikamente, wenn man an dem Punkt steht, wo man eine neue Diagnose von einem Krebs hat.

00:17:48: Oftmals muss man die Frage nicht nur bei den Krebsdiagnosen stehlen, sondern auch schön grundsätzlich.

00:17:54: Das hilft für uns und unsere Altersmedizin.

00:17:56: Du bist in Zusammenarten so wunderbar!

00:17:59: Dann ist dort deine Kognitive ein bisschen Einschränkung oder Ehrerrichtung?

00:18:05: Depressionen sind viele Punkte.

00:18:07: Wenn wir unter einer solchen ... bestimmte Punktskurvalt, dann werden die Patienten zu uns in Sprechstuhl gezogen.

00:18:14: Dann machen wir ein Detailiersassessment, um wirklich noch mal schauen wie frail oder vulnerabel ist der Patient und wo können wir unterstützen?

00:18:22: Wie können wir unsere Therapie anpassen?

00:18:25: Kann man sagen bei der Altersonkologie gibt es eine Zielsetzung, die eigentlich alles handeln und alle Entscheidungen ... darunter subsumiert.

00:18:41: Ich glaube, die Zielsetzung insgesamt ist sicher die Lebensqualität.

00:18:47: Unabhängig von der Länge?

00:18:50: Ja ... Für mich gibt es auch einige Studierende.

00:18:53: Es kam gerade wieder eine Arbeit raus, in der man untersucht hat und die Patienten gefragt haben, was ihnen wichtig ist.

00:18:59: Die Länge ... oder Qualität, die Autonomie noch zu Hause sein können.

00:19:04: Und in ca.

00:19:04: seventy-fünf Prozent der Patienten haben wirklich gesagt, die Lebensqualität.

00:19:09: Das ist auch etwas, das wir jetzt in unserer Klinik werden und im Detail evaluieren.

00:19:14: dass das Dunkt uns gerade, weil man ja so viele Komorbitäten hat.

00:19:18: Also die Computing-Risks und die Chance, dass man etwas anderem verstirbt ist auch hier.

00:19:24: Das kann man mit Scores evaluieren.

00:19:26: Wenn man detailliert diese Assessments macht, dann ist es wirklich die Lebensqualität für mich.

00:19:34: Das Wort, das wichtig ist.

00:19:37: Wir haben gehört, dass dir im Spital in Liestel ganz besonders Wetter auf eine ... Individuelle Betreuung von älteren Patienten mit der Krebsdiagnose.

00:19:49: Ist das allgemein in anderen Spitäler so?

00:19:52: Oder seid ihr da ein bisschen vorreiter?

00:19:56: Ja, also ... In der Schweiz wurde in Spitaler angefragt mit einer Fragebogand.

00:20:00: Es ist schon so, dass nur über dreißig Prozent das machen.

00:20:03: Aber ich glaube, in Zukunft wird es mehr und mehr kommen.

00:20:06: Das ist ein relativ neues Gebiet.

00:20:10: Leider ist es auch so, wenn wir bei den älteren Menschen nicht grosse Studiedaten haben oder wir alles auf Studiendaten passieren können, wenn man viele Menschen untersucht hat ... und nur etwa zehn Prozent der Patienten über fünf, sieben Ziele sind überhaupt in so einer Medikamente studiert.

00:20:29: Und dann ist es halt immer auch etwas schwierig, diese Daten zu extrapolieren.

00:20:34: Manchmal, wenn man Erfahrung hat, ist das einfach ein Bauchgefühl und das Gespräch mit den Menschen herauszufinden.

00:20:40: Ich glaube, das ist ein Weg, an dem wir zusammen gehen können.

00:20:44: Ja, das ist jetzt eine reine Vermutung.

00:20:46: Ein kleines Gefühl, dass es in einem kleineren Spital wie dieser seit einander möglich ist als ihre grosse Universitätsklinik?

00:20:56: Insgesamt, wenn man international schaut ... Ich bin auch etwas international verletzt.

00:21:01: Wir haben auch Kolokien und dann muss man sagen, funktioniert das auch in grossen Kliniken.

00:21:10: Zum Beispiel in Spanien ... Sie haben viel grössere Sprechstunden.

00:21:14: Es gibt auch verschiedene Modelle, wie man das machen kann.

00:21:17: Wir arbeiten direkt mit den Altersmedizinern zusammen und machen eine Zusammensprechstunde.

00:21:22: Man kann auch eine Onkologen-Sprechstunde machen.

00:21:25: Und die Patienten, die wir als Wulner Ableinstuft zum Geriaterschicken, zum Waltersmediziner ... In der Schweiz sind es eher die kleineren Spitäler Freiburg, Thun, die hier sehr viel machen

00:21:40: wollen.

00:21:41: Aber

00:21:42: das Lied weiss ich gar

00:21:44: nicht so.

00:21:45: Vielleicht auch an der Nähe zwischen Medizinerinnen und Medizinern und Patienten, die auch ein einfaches etablieren ist in einem kleineren übersichtlichen Umfeld ... Das

00:21:59: Netzwerk ist ja wichtig.

00:22:01: Wir haben vorhin auch geredet.

00:22:02: All diese verschiedenen Parteien, die man involvieren muss im kleinen Spital sind natürlich die Wege.

00:22:10: viel kleiner und das Ganze ist einfacher, ein interdisziplinäres Netzwerk auf die Beine zu stellen.

00:22:16: Gesellschaftlich gesehen werden wir alle älter.

00:22:19: Die Behandlungsmöglichkeiten haben uns jetzt auch aufgezählt, werden immer grösser.

00:22:26: Und auch die Chancen, dass man nach einem Krebs überlebt, auch immer höher.

00:22:31: Dass es einfach eine chronische Krankheit wird, unabhängig von Alter.

00:22:36: Die Leute, die überleben ... Sie aber oftmals nachher in einer schwierigen Situation.

00:22:44: Wie wird bei älteren Patienten

00:22:50: das Rechniktreib?

00:22:51: In meiner Sprechstunde schaue ich, dass ich die Patienten häufiger sehe ... auch nach Abschluss einer Therapie, dass ich schauen kann, wo noch Probleme liegen.

00:23:03: Das gibt Fatigue, Anämie oder Blutarmut.

00:23:07: Kronische Nebenwirkungen von einer Therapien und ich schaue, dass sich die Menschen sicher viel häufiger waren.

00:23:13: plus die Zusammenarbeit mit dem Hausarzt ist hier sehr wichtig.

00:23:20: Wenn etwas nicht gut ist, können sie sich jederzeit bei uns melden Telefonnummern, die man anrufen kann.

00:23:26: Es ist wichtig nachher in Anführungs- und Schlusszahlen zu bleiben und nicht einfach therapisch abgeschlossen.

00:23:33: Dann ist es gut, dass man hier wirklich auch schaut bezüglich einer langen Zeit Nebenwirkung.

00:23:39: Was kommen dann für andere Probleme?

00:23:41: Andere Krankheiten des Alters

00:23:43: ... Oder vielleicht bin ich geheilt, aber was mache ich jetzt mit meinem Leben?

00:23:50: Was wir viel sehen und was wir auch immer sagen, gilt natürlich für alle Patientengruppen.

00:23:56: Diese Psycho-Onkologie, die dort gut helfen kann, kann wie ein Coaching sein.

00:24:02: Häufig bräuchte man erst nach Abschluss der Therapie einen psycho-onkologischen Support, weil dann erstmals aufschnupfen kommt, was passiert mit mir?

00:24:12: Das ist wirklich ein ganz kritischer Moment.

00:24:15: Dort ist es umso wichtiger, dass man jemandem auffahnt.

00:24:19: Man sagt, ein maßgeblicher Faktor bis zu acht Prozent der Krebserkrankungen ist der Lebensstil.

00:24:29: Bewegung, Gesellschaft, Nahrung etc.

00:24:35: Wie weit tut ihr bei einem alten Menschen diese Faktoren noch probieren und therapeutisch integrieren?

00:24:45: Was man sicher probiert, häufig sind die Fragen von Ernährung.

00:24:49: Da muss man schauen, dass man nicht in eine Mangelernährung kommt und wirklich Ernährungsberatung hat.

00:24:55: Auch Physiotherapie ist für alles wichtig.

00:24:59: Aber es ist schon so Lifestyle-Change ... Häufig ...

00:25:05: Die im Alter fast nicht möglich?

00:25:07: Ja!

00:25:07: Das Rauch ist ja immer der grosse Punkt.

00:25:13: Da muss man sagen, dass es immer gut ist, aufzuhören zu können.

00:25:16: Man kann auch sagen, wenn man nicht raucher ist, das ist sehr schwierig.

00:25:20: Und ich glaube, da muss man auch wie den Menschen etwas ... Nein, als er ist, unterstützen und beraten, aber jetzt auch nicht wie ein schlechtes Gewissen machen.

00:25:30: Oh, ich muss das noch ändern oder sondern einfach das unterstützen und verbessern, was man kann?

00:25:36: Was motiviert euch, wird jeden Morgen diese Arbeit aufzunehmen?

00:25:41: Und in diesem Sinn kann man auch mit alten Menschen auseinanderzusetzen.

00:25:47: Für mich ist es ein spezieller Hintergrund und ich habe ganz lange die Industrie geschaffen, bei der ich in den Medikamentenforschung tätig war.

00:25:54: Ich habe immer den Menschenkontakt vermisst.

00:25:57: Bei diesen wieder eingestiegenen Medizin können wir in einem altersmedizinischen Spital arbeiten.

00:26:04: Dort habe ich auch Geschichten von Menschen kennengelernt.

00:26:07: Sie haben andere Geschichten, sie haben andere Wünsche und Vorstellungen auf einem verbliebenen Leben.

00:26:15: Das habe ich immer extrem gerne gemacht.

00:26:17: Es hat mir teilweise auch die Geschichte imponiert.

00:26:20: Für mich leite es auf der Hand.

00:26:22: Ich habe durch das etwas Verbindung.

00:26:25: Und dann ist es natürlich sehr ... Die Onkologie ändert sich so schnell wissenschaftlich vor den Bildern.

00:26:32: Die Guidelines ändern sich und ich finde es spannend, die Guidelines zu wissen aber dann auch die Dörfer abzuweichen wenn ich weiss was im Mensch wichtig ist.

00:26:42: In der Gesellschaft.

00:26:42: für mein Rätselleben ist Fitness gejungen sein.

00:26:47: All diese ja sagen wir jetzt möglichst lange in einem perfekten Zustandsleben sind wichtige Faktoren.

00:26:56: Wie oft und wie direkt redet ihr mit deiner Patientin über die Sterbe?

00:27:03: Wir sprechen das natürlich immer ein bisschen ansprechen.

00:27:06: Ich sage jetzt, ich bin eine neue Diagnose.

00:27:09: Denn mein Musial muss ja auch einen Gesundheitsplanung machen können.

00:27:14: Und dann tun wir uns aber tatsächlich darauf, wenn wir einmal ein Behandlungsplan zusammengestellt haben, dass wir uns darauf fokussieren, ja wohl, jetzt machen wir etwas.

00:27:23: Dann lassen wir das wie auch im Moment etwas ruhen und wenn man merkt, es gibt Probleme, sprechen wir das wieder an.

00:27:31: Es geht um Planung, es geht um Wünsche, was braucht man noch?

00:27:35: Auch die Lebensqualität, was hat man für Vorstellungen?

00:27:39: Ich sage vom Ende des Lebens ... Dann ist das sicher etwas, was wir alle als Onkologen machen.

00:27:46: Unabhängig von Jung oder Alt.

00:27:49: Aber es ist eine Phasenweise und man muss auch wieder eine Phase haben, in der man jemandem motiviert und versucht, ein Licht am Ende des Tunnels und Optionen aufzuzeigen, damit man das zusammengehen kann.

00:28:03: Möchtet ihr euch irgendwann die Behandlungsrichtung ändern?

00:28:10: eine andere Gruppe von Patienten zusammenzuarbeiten in Zukunft?

00:28:16: Im Moment arbeite ich mit allen Patienten.

00:28:20: Das ist ein kleinerer Teil meiner täglichen Arbeit, aber ich kann eigentlich eher den Vorkuss ausbauen.

00:28:30: Die einzelne Geschichte, ein älterer Mensch braucht andere Rössourcen und dem etwas auf die Schliche geht.

00:28:37: Das Gezieltunterstützen ist eigentlich etwas, was ich sehr gerne mache.

00:28:42: Darum denke ich, dass ich das eher ausbauen will als etwas anderes machen.

00:28:47: Danke vielmals.

00:28:48: Es wird für dieses wunderbare Gespräch probiert, vielen Dank!

00:29:01: Die abonnieren doch am besten mein Podcast.

00:29:04: Wir finden ihn auf allen gängigen Streaming-Plattformen, und wenn ihr Anregungen oder Menschen kennst, die zu diesem Thema etwas sagen haben, dann schreiben wir doch nachgefragt

00:29:16: an

00:29:17: gmix.ch.

00:29:20: Ich möchte mich auch bei unserem Sponsor herzlich bedanken.

00:29:23: Ypsenfarma Schweiz hat diese Serie nämlich möglich gemacht!

00:29:29: Und jetzt freue ich mich euch wieder dabei, wenn es zum nächsten Mal heisst Nachgefragt.

00:29:36: Habt es gut?

00:29:37: Euer Kutt!

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