«Solange ich atme, bin ich da.»

Shownotes

Was passiert, wenn das Leben zweimal mit einer Krebsdiagnose auf dich trifft und du trotzdem Ja sagst?

In dieser Episode von Nachgefragt spricht Barbara Bertschi über eine Geschichte, die kaum jemand so erlebt hat. Mit 17 Jahren erhielt sie die Diagnose Knochenkrebs. Ihr Bein wurde amputiert. Sie überstand neun Monate Chemotherapie, lernte mit einer Prothese zu gehen, fand ihren Mann im Schwimmsport und baute sich ein Leben auf. Jahrzehnte später, nach allem, was sie für ihre Gesundheit getan hatte, traf sie die nächste Diagnose: Brustkrebs.

Barbara erzählt, wie sie mit dem Schuldgefühl umging, das diese zweite Diagnose auslöste. Wie sie lernte, loszulassen – das Bein, die Brust, den Ehrgeiz, immer funktionieren zu müssen. Und wie sie aus zwei Krebserkrankungen, dem Verlust ihres Mannes und einem Leben voller Schicksalsschläge eine tiefe Resilienz entwickelt hat.

Ein Gespräch über Angst, Akzeptanz und die Entscheidung, das Leben zu geniessen – jeden Tag neu.

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Transkript anzeigen

00:00:06: Grüß euch miteinander und willkommen zu unserem Podcast nachgefragt.

00:00:10: Mein Name ist Kurt Aschbacher.

00:00:12: Im heutigen Gespräch geht es um die Ängste, die ein Krebsdiagnosen auslöst.

00:00:18: Es geht aber auch um die ständige Befürchtung zurückfaltzerleben, wenn eine Behandlung abgeschlossen ist.

00:00:25: Wie lebt man mit dieser Ungewissheit?

00:00:27: Und gleichzeitig bleibt man optimistisch und pauten Zuversicht und lebt es freudig.

00:00:33: Die Geschichte von meinen Gesprächspartnern Barbara Berczi ist ein eindrückliches Beispiel, wie man mit Schicksalsschläge kann und sollte umgehen.

00:00:43: Barbara!

00:00:44: Du warst mit den sieben Zehnen mit einer ganz schwierigen Diagnose konfrontiert.

00:00:51: Magst du dich an diesem Moment erinnern?

00:00:53: Ja sehr gut, das ist wie gestern so Momente.

00:00:56: vergiss mir nie ... Ich hatte mind.

00:01:01: Spitaldiagnose, also überkohnt, dass ich Knochenkrebs habe und aufgrund des NSB musste ich sie amportieren.

00:01:09: Du warst im Spital, gab es dir eine Befürchtung, dass das kräb sein kann?

00:01:14: War du da ein Signal dafür?

00:01:17: Ja, ich war schon ein Jahr vorher.

00:01:20: Ich hatte Neuschmerzen.

00:01:22: Ich ging wegen dem nach den Arztgangenen.

00:01:24: Wir gaben einen Voltarensaube und sagten, er sei neuschiebenzündig.

00:01:29: Das hat er leider nicht genutzt.

00:01:31: Er war plötzlich von einem Tag auf andere geschwungen.

00:01:34: Dann sind wir wieder zum Arzt, sie röntgen und sehen, da ist etwas in den Knochen noch nicht gut.

00:01:41: Er wurde das erste Mal ausoperiert.

00:01:43: Es war ein Riesenzeltumor.

00:01:45: Wir wurden von der Hüftknoche nach Neuabend verpflanzt.

00:01:51: Und er heilte es so an.

00:01:54: Es ist nicht richtig geheilt ... Wir mussten wieder röntgen ein halbes Jahr später und wir sahen, dass Krebs gewachsen.

00:02:02: Der Riesenzeltumor hat sich quasi gewandelt.

00:02:04: Er war nur noch eine Krebs.

00:02:07: Du hast es vorhin gesagt wie im Lebensalz.

00:02:11: Man musste Bein amputieren, nicht einfach der Unterschenkel, sondern was alles?

00:02:18: Ich habe noch achtzehn Zentimeter vom Oberschenkelknochen und das ist von Hüft her gemessen.

00:02:23: Das ist noch so viel.

00:02:26: Also so ein Ja-Zwänzigesamtimeter.

00:02:28: Und das ist ... Für die Art von Prothesen, die ich trage, gibt es einen Minimum, den man vom Stumpf von Länge haben muss, dass man überhaupt eine solche Prothese tragen kann.

00:02:39: Sonst müsste sie schon eine Beckenkorbprothese haben, wo man die Beine um die Hüfte anbinden muss und das wäre sehr negativ.

00:02:47: Siebenzehn.

00:02:47: Andere gehen ins Disco?

00:02:50: Du hattest nur noch eines Beins.

00:02:53: Wie fühlt man sich als junger Mensch?

00:02:55: Ja, ich

00:02:55: bin immer jung.

00:02:57: Also ... Die Zeit ist vom Tag, an dem ich Diagnose hatte.

00:03:02: Ich hatte neun Monate lang Chemotherapie und zwar Heftige, die nicht mehr stationär im Insust-Betal war.

00:03:07: Ich war weg des Fensters mit meinen Gesperren.

00:03:12: Ich habe nichts mehr gemeinsam gehabt.

00:03:14: Die meisten Leute, die ich kennengelernt habe, sind zehn Jahre älter oder noch älters.

00:03:19: und Party, erste Freundschaften ... Das war gar nichts.

00:03:26: Es war für mich kein Thema, weil ich auch überleben wollte.

00:03:30: Damals war die Chemotherapie sehr intensiv?

00:03:33: Wie hast du diese noch in Erinnerung?

00:03:35: Ja wie eine Roskour.

00:03:38: Ich war meistens vier bis fünf Tage stationär im Inzuspital.

00:03:41: Ich habe eine intravenösische Chemose bekommen.

00:03:47: Infusiones Wasser bekam, meistens acht Liter pro Tag.

00:03:51: Die Nieren mussten geschwemmt werden und den Körper nicht zu viel schaden nimmt von diesem Gift.

00:03:57: Meistens auf das Wochenende konnte ich ihn erheben.

00:04:00: Ich war mehr oder weniger vierzehn Tage daheim, bis mir wieder einigermassen gut ging.

00:04:04: Dann musste ich wieder einrücken.

00:04:08: Das hat aber variiert, je nachdem wie die weißen Blutkörperlesen waren.

00:04:11: Sie müssen quasi übernosein.

00:04:14: Es war das Blutbild schlecht.

00:04:16: Es gab es so, dass ich zwischendurch wieder nach Hause gehen musste und nicht kommen konnte, weil das Bluttbild noch schlecht

00:04:25: war?

00:04:26: Die Körper war plötzlich verändern.

00:04:28: Du brauchst Hilfe, Prothesen ... Wie hast du den Freundschaft geschlossen in diesem Sinne mit dir selbst?

00:04:39: Zuerst, als ich die Amputation hatte, habe ich mich von meinem Bein verabschiedet.

00:04:45: Ich habe das quasi beckelt und in einem AD gesagt.

00:04:49: Und was mich immer schadedurcht hat ... Der Fuss war ja noch gut!

00:04:54: Im Fuss gab es keine Krebsen.

00:04:55: Das hat mich immer so traurig gedücht oder dass ich den Oha lagen musste.

00:05:01: Aber ich habe auch überleben müssen.

00:05:03: So war das der Preis zu überleben.

00:05:06: Und dann ist das beide ab.

00:05:09: Und ich bekam so einen Prothesen zum ersten Mal.

00:05:11: So ein Ding, sage ich jetzt mal mit Holz und Metall und Schaumstoffe ... Das ist nicht mein Bein!

00:05:23: Ich hatte am Anfang Mühe, damit zu laufen.

00:05:27: Es hat auch Wege gemacht, aus sich.

00:05:29: der Stumpf muss angewohnt werden.

00:05:31: Wir wurden wund.

00:05:33: Die Leute sagten immer an, Deutsch.

00:05:36: Ich war nicht so froh.

00:05:39: und eine G-Therapie müssen gehen.

00:05:41: Das ist etwa drei Monate in die Physiotherapeutin, sonst auch mit der G-therapeutine.

00:05:45: Dort hatte ich aber eine Physiotherapie, da habe ich mich gerade verliebt ... Und dann bin ich gerne gegangen!

00:05:54: Plötzlich ist das mit dem Beitrainieren so.

00:05:57: Es ging ein bisschen zu dieser Liebe rein, wo ich mich in diese Physiotherapy verliebte.

00:06:03: Aber dann ging es eigentlich nicht mehr.

00:06:07: Wer hätte in diesen Tagen oder Monaten, wo du eigentlich wirklich wie ein neues Leben hast müssen, einfach die meisten unterstützt?

00:06:16: Das war meine Mutter.

00:06:17: Meine Mutter, die schon, als ich Chemo hatte, mehr oder weniger jeden Tag auf das Bernd gefahren ist und hat nebenan noch fünfzehn Prozent geschafft, hat noch den Haushalt gemacht und ist aber gleichgegangen auf den Bernd gekommen.

00:06:28: Und ... Das habe ich dann gar nicht so gemerkt.

00:06:31: Ich habe sie einfach gebraucht, oder?

00:06:33: Im Nachhinein ist es mir auch ... Ich fand es wahnsinnig.

00:06:39: Sie hat ihr Leben zurückgestellt, um zu mir zu schauen und das habe ich unheimlich gebraucht.

00:06:47: Bist du auch medizinisch, weil die Diagnose kam, dass man amputieren muss?

00:06:54: War dein Gefühl gut unterstützt von den Ärzten oder von den Informationen?

00:07:00: Oder bist du einfach mit diesen Sachen konzentriert worden?

00:07:04: Das war ja two-in-drei-nünzig.

00:07:07: Dann gab es noch kein Internet, wir konnten nichts schauen und wussten nur das, was unsere Ärzte gesagt haben.

00:07:15: Ich war siebzehn Jahre alt, ich war mindestens jährlich.

00:07:17: Ich wurde mit zwanzig Jahren volljährig, nicht mehr achtzehn.

00:07:22: Und das ist eine Entscheidung, die die Ultra Week zusammen bei den Ärztennäern getroffen hat ... selber entschieden, wenn man so will.

00:07:31: Sondern mit den Eltern zusammen.

00:07:33: Und einfach was darfst du ihm empfohlen?

00:07:36: Also ohne dass wir es hinterfragen können oder genau beurteilen können, was das letztendlich bedeutet ... Hat dich als junger Mensch die Angst begleitet lang?

00:07:52: Am Anfang schon.

00:07:53: Ich hatte erst mal Angst, überhaupt einen Partner zu kennenlernen.

00:07:58: Dass man den Mann attraktiv findet mit nur einem Bein.

00:08:02: Das war auch so eine Angst.

00:08:05: Und die andere Angst war am Anfang schon, ob der Krebs wieder durchkommt.

00:08:11: Aber ich habe relativ viel Sport gemacht und habe mich zukünftig Mann kennengelernt.

00:08:17: Das ist ein so optimistischer, strahlender Mensch gewesen.

00:08:24: Verlehrte, Angst zu haben.

00:08:27: Und einfach mit ihm in diesen jungen Jahren das Leben genossen.

00:08:32: Das war schon so frappant.

00:08:33: In den jungen Jahren kamen wir zuhause.

00:08:35: Wenn man aufhört ... Der Körper hat sich so schnell regeneriert.

00:08:40: Es war wie ein Flasch.

00:08:43: Wie die Zauernäuerung alles wieder schwunggenommen hat und wir waren topfit.

00:08:47: Wir schwimmen aus einem solchen Wegkampf.

00:08:50: Abartig, wenn ich sie so zurückdenke.

00:08:53: Wie kennest du dich immer?

00:08:55: Im Schwimmen.

00:08:56: Als im Schwimmsport vom Plus-Sport war das einfach in Auswahl oder war es lieber auf den ersten Blick von ihm und mir.

00:09:04: Man sah uns und machte das Blink.

00:09:07: Er hatte auch ein amputiertes Bein.

00:09:10: Ist es wichtig, dass man sich gegenseitig so akzeptieren kann wie man als Mensch und vielleicht auch als behindertem Mensch ... Der andere kann auch besser einschätzen.

00:09:23: Ja, also für mich war das wie ein zweiter Teil von einem.

00:09:28: Er wusste genau, was es ist, wenn man ein Beihabe hat.

00:09:31: Diese Sachen machen wir mit den Krücken und hocken einen Boden ab oder was so immer.

00:09:35: Man orientiert sich anders und macht Dinge anders.

00:09:38: Es war von Anfang an klar, dass wir nicht stundenlang spazieren gehen.

00:09:43: Dann wird man wundern.

00:09:44: Das geht nicht.

00:09:45: Wir gehen auf die Welle oder schwimmen.

00:09:47: Dort wird man nicht wundert.

00:09:50: Das Verständnis ist einfach da, ohne dass man es aussprechen muss.

00:09:53: Es ist wie gefühlt und das hilft unheimlich am Anfang.

00:09:57: Deine gesellschaftliche Akzeptanz?

00:10:00: Du hast eine Kaliere gemacht, du hast die Weizer gebildet, du bist Mitglied der Geschäftsleitung eines KMU.

00:10:08: Ist das auch für dich ein bisschen wichtig, dass du anerkannt wirst?

00:10:14: Obwohl du vielleicht im Hinterkopf immer noch negativ von einem amputierten Bein mitredet hast.

00:10:23: Ja, das ist erstmals als Frau und zweitens auch noch als amputierte Frau.

00:10:28: Heute vielleicht weniger, aber früher musste ich mehr leisten, überhaupt die gleiche Anerkennung zu bekommen.

00:10:33: Ich bin halt etwas auf Leistung.

00:10:37: Man konnte schon immer etwas mit den Leistungsvermögen buschen.

00:10:41: Das war auch sehr wichtig.

00:10:43: Ich wollte auch zeigen, dass es jemand sein ist.

00:10:49: Es war bei mir im Vordergrund.

00:10:51: Und das war bei uns definiert über die Leistung.

00:10:55: Die Mann ist relativ früh verstorben.

00:10:59: Aber was?

00:11:00: Er hatte die Herzinsuffizienz, es war eine Spätfolge von Chemotherapie.

00:11:05: Er hatte auch noch einen Krebs und verlor das rechte Bein in der Linke.

00:11:10: Und er bekam einfach zu viele herzschädigende Medikamente.

00:11:15: Es waren langsame Folgen, dass sein Herz nicht mehr gewollt ist.

00:11:19: Was hat das mit dir gemacht?

00:11:21: Die Angst ausgelöst, dass dies selbst passieren

00:11:25: könnte?

00:11:26: Das weniger ... Aufgrund von diesem habe ich schon ein bisschen das Bewusstsein für die Herzen bekommen, um wieder etwas abzufahren und auf den Körper zu lassen.

00:11:41: Mit meinem Mann gingen wir auch sehr viel an Reisen.

00:11:46: Stattistisch gesehen ist bei Herzinsuffizienz ja so, dass die meisten Leute in den nächsten fünf Jahren nicht überleben.

00:11:51: Und man kann sagen, es sei Statistik.

00:11:53: Wir sind der Ausreißer gegen Ufer!

00:11:56: Das ist aber sehr positiv gedacht, oder?

00:11:59: Wir haben gesagt, wir füllen Kopfkino einfach mit den Ländern, in denen wir gegangen sind.

00:12:03: Wir waren mit Amerika, Mexiko-Lang vier Monate, Nord- und Süd-USA, West-USa auch vier Monate.

00:12:12: Wir gingen wirklich an Reisen gehen und sagten, das Leben geniessen und zusammengenießen, so wie es geht ... Ich kann mir das nicht mehr machen, aber man hat die Kopfkina.

00:12:25: Genau das ist passiert.

00:12:27: Mein Mann war nicht so mobiles, er wollte es nicht mehr mögen und konnte den ganzen Kreislauf unterhalten.

00:12:34: Wir haben hier von Fotos gelebt und Erinnerungen geführt.

00:12:38: Das waren wieder schöne Zeiten.

00:12:41: Die Chemotherapie der Zeit, in der du dein erstes Klebs hatte, war sehr heftig.

00:12:47: Sie hat dazu geführt, dass du jetzt im Alltag ... Du hast ein besonderes, gesundes Leben.

00:12:56: Ja.

00:12:57: Ich war sowieso nach der ersten Krebsdiagnose in Rüdiger Dahlkässe.

00:13:02: Das war mehr auf Alternativeszene.

00:13:05: Krebs konnte keine Heimwehren.

00:13:07: Es war quasi so eine Begleiter von mir, dass ich sehr gesund habe im Leben und lebe es mit zu essen und geniessen kann.

00:13:18: Krebs haben einen gewissen Bezweid.

00:13:21: Und auch mehr sportlich betätigen und nicht den Gewicht zulegen.

00:13:25: Ich sagte mir, wenn ich schon behinderte und amputiere bin, wollte ich, wenn es schlank war, um mich schön anzulegen.

00:13:32: Das war so etwas, was ich fand, dass man das machen kann, dass irgendwer selber gefallen hat oder irgendjemand auch selbst wohlfühlen will.

00:13:41: Es war immer noch beim Partner wichtig.

00:13:43: Mein Mann war sehr sportlich und hat darauf geschaut ... Sie konnte jetzt niemals einen Partner haben, der überhaupt nicht auf das geguckt hätte.

00:13:53: Das Gesundheitsbewusstsein hat auch mit dem Essen zusammengehalten.

00:13:59: D.h.,

00:14:00: möglichst gesund essen, wenn ich fleisch, viel Gemüse usw.

00:14:04: und Sport treiben.

00:14:06: Und trotzdem kam vor zwei Jahren oder drei Jahren wieder eine Diagnose.

00:14:12: Genau!

00:14:13: Und das hat mich vollständig ... Das zog mir den Boden unter den Füßen weg.

00:14:18: Genau, ich dachte, es geht jetzt.

00:14:20: Ich habe so viel gemacht und auf wesentliche Schocken verzichtet, die ich sonst vielleicht gerne hatte.

00:14:26: Ich nahm nur eine Achtzeprozentige an.

00:14:30: Wirklich geguckt habe ich immer das Gewicht gehalten und alle Sachen, was gesagt wird über Krebsliege, was Krebs fördert?

00:14:39: Nichts habe ich dort erfüllt, wirklich nichts.

00:14:42: Ausserdem vielleicht ein bisschen Stressmanagement ... Das hat mich so mögen können, dass es mir wieder trifft.

00:14:50: Ich habe Rückmeldungen von Freundinnen und Freunden bekommen.

00:14:53: Was?

00:14:54: Du!

00:14:54: Du, die so gesund leben und so schauen!

00:14:57: Du hast wieder!

00:14:59: Und ich habe das Gesicht verloren.

00:15:02: Am Anfang habe ich zum Teil fast nicht gewagt zu sagen, Wie der Krebs hat, war für mich fast etwas wie ein Versagen.

00:15:10: Es

00:15:12: ist ein Bruschkrebs gewesen?

00:15:13: Ja.

00:15:13: Ein Versagen im Sinne, dass du zu Hause bist und die Diagnose wieder kam für den Bruschkrebs?

00:15:22: Das sieht es wenig gut aus, als wir selbst geschaut haben.

00:15:25: Aber das ist ja noch verrückt, oder?

00:15:27: Ja, das ist schon ein Verrückter.

00:15:29: Ich bin auch in Psycho-Onkologie eingegangen.

00:15:31: Das war für mich klar, dass ich alleine stehe und verwirrt bin oder allein in den Heimen.

00:15:37: Ich hatte das Gefühl, dieses Mal Rapsdiagnose muss ich jemanden haben, der ich reden kann.

00:15:42: Dann ging ich in die Psycho Onkologie.

00:15:45: Sie sagte mir, Frau Bärci, ihr seid doch nicht geschaut!

00:15:49: Hört auf mit dem!

00:15:52: Sie hat schon so viele Leute begegnet, was sie gesagt hat.

00:15:54: Ich kann ehrlich sagen ... Nein!

00:15:56: Nicht noch hier.

00:15:57: Und das hat mir geholfen, dass mich ein etwa Außenstehenstritz einfach so sagte.

00:16:03: Dann musste ich sagen, ja, ich habe so viel gemacht für meine Gesundheit zu bewahren

00:16:09: und es ist das Leben.

00:16:10: Jetzt ist es die Schicksale?

00:16:12: Ja, ich sage mal, es ist der Leben.

00:16:14: Mit den Schicksalen oder das Leben?

00:16:15: Genau.

00:16:17: Bruschkrebs mit ... Welnen notwendigen Eingriff war das verbunden?

00:16:22: Ja,

00:16:23: ich musste wieder Chemo machen.

00:16:25: Also Brust wurde amputiert oder ... Das ist nirgendwo.

00:16:28: Ich musste erst Chemo tun und der Krebs war schon ziemlich gross.

00:16:33: Ich hatte so viel prozistisches Gewäb,

00:16:36: d.h.,

00:16:36: es war ein verdichtetes Brustgewäb mit Röntgen gar nicht in den Korn.

00:16:42: Es war einfach nur weiss.

00:16:43: Man musste immer mit Ultraschall oder Emmeri schauen.

00:16:46: Und aus dem Gewäbehaus wachsen wir den Krebs.

00:16:47: Man sah erst, dass er quasi aussen ist.

00:16:52: Er war schon ziemlich gross und musste die Brust amputieren.

00:16:56: Ich war aber so.

00:16:58: Aber rechts musste ich genau gleich links amputiert werden.

00:17:02: Rechts hatte ich einen blöden Brust-Gewerb.

00:17:06: Wenn man sieht, ist der dort.

00:17:08: Dann habe ich Profi lacht und die rechte Brust alle amputierend und eine Wiederaufbau für den Brust gemacht.

00:17:18: Nachdem das gemacht wurde, war es jetzt drei Jahre her.

00:17:21: Auf den April war es vor drei Jahren.

00:17:24: Er schickte sich aber den Tumor ein und sah an, dass er auch zum Krankenhaften gewerbt war, zu wenig Sicherheitsabstand war.

00:17:32: Wir mussten links die Implantate wieder rausnehmen.

00:17:34: Ich war links flach.

00:17:36: Dann hatte ich rechts eine Implantat und links eine Prothese.

00:17:40: Super!

00:17:41: Wer lebt man mit

00:17:43: dem?

00:17:45: Am Anfang bin ich überhaupt nicht zufrieden.

00:17:47: Ich habe die Ärzte am liebsten verklagt, aber sie konnten ja nichts dafür.

00:17:51: Und mein Ziel war es, gleichzeitig zu sein.

00:17:54: Entweder nichts oder zwei Brüste.

00:17:59: Nach der zweiten Brust-OP war er eine Woche später.

00:18:02: Ich musste ihn auch noch lange bestrahlen.

00:18:05: Das Brustgewerb und das Schlüsselbein ... Bis es näher verheilend war, konnte ich mit Brustprothesen anfangen.

00:18:14: Das ist schon heute auf dem Markt.

00:18:16: Man könnte meinen, es geht näher gleich wie ich rechts implantiert habe?

00:18:20: Nein, das gibt's nicht!

00:18:21: Wir müssen ein Standardformat nehmen, der am nächsten kommt zu der, an die man rechts implantieren will und immer ungleichsichtig ist.

00:18:30: Es verschiebt sich immer ... Ich bin in öffentlicher Dusche unterwegs.

00:18:36: Mit der Beamputation habe ich überhaupt keine Mühe.

00:18:39: Die Brust-Amputation hat mich maschineert und ich war nicht jahrelang sicher blut unter der Dusche, wie ich sonst bin.

00:18:48: Mit der Amputation habe ich total kein Problem.

00:18:50: Aber mit der Brust habe ich Probleme.

00:18:52: Ich kann immer den BH anbauten.

00:18:55: So einfach ... Und jetzt habe ich wieder in vierzehn Tagen einen OP, wo ich das wieder lauere.

00:19:03: Man kann operieren, damit man wieder zwei Brüste haben sollte.

00:19:08: Das war auch für dein Gefühl als Frau ganz wesentlich.

00:19:14: Und ich habe wieder Eindruck ... Man ist sehr leidgeladen mit den Resultaten der Unbefledigungen zu sein?

00:19:21: Ja!

00:19:22: Ich bin ja.

00:19:22: dann ... Erstens haben sie mir grosses Implantat drin.

00:19:26: Ich hatte immer ein Ärzte und möchte gerne eine kleinere Brüster.

00:19:30: Ich war verwacht und sah aus wie eine dolle Bastere.

00:19:33: Das war mein Gefühl, ich habe die am liebsten verklagt.

00:19:36: Man nahm den Chirur und sagte, ich könne sie wieder lassen.

00:19:39: Dann sagte er, super du bist mir ein ganzes Netten.

00:19:41: Also ich war so etwas von hässig.

00:19:44: Am Anfang brauchte man Zeit, diese Situation zu akzeptieren und mit ihm umzugehen.

00:19:51: Und jetzt durch die Zeit ... In der Regel muss man schon zwei Jahre warten.

00:19:55: Bis es alles wieder so ist, um sich frei zu bewegen und mit den Faszen auszuziehen, dass das alles gut für Wachsinn ist.

00:20:01: Für das Endprodukt zu sehen.

00:20:04: Jetzt ist es drei Jahre her.

00:20:05: Ich habe mir gute Zeit gegeben und gemerkt, ich trage es nur eher.

00:20:12: Und nicht identifizieren.

00:20:14: Es ist einfach für mich nicht die Stimmung.

00:20:16: Genau!

00:20:17: Darum habe ich diesen Schritt gemacht, wo ich gesagt habe, okay, jetzt nehme ich das noch einmal auf mich, noch mal OP machen.

00:20:24: Ja, ich hatte schon Bekanntschaften mit dem männlichen Geschlecht.

00:20:28: Jetzt auch nur mit euren Brusten.

00:20:31: Die Gegenüber hatte weniger Probleme als ich selber.

00:20:36: Und für mich ist nicht nur die Brust froh sein.

00:20:39: Das du meintest, es sei ein Gefühl an und für sich froh zu sein, stolz darauf zu sein.

00:20:46: Die Weiblichkeiten zu geniessen, sage ich jetzt mal.

00:20:51: Für mich gehört ... Gleichwoho Brust dazu.

00:20:54: Das habe ich gemerkt?

00:20:56: Hast du jetzt Frieden geschlossen in der Hoffnung, dass das alles gut kommt mit deinem Körper?

00:21:02: oder ist da immer noch so ein Gefühl ... Das stimmt einfach nicht und ich fühle mich auch versäckelt.

00:21:08: Nein, das habe ich friedenschlossend.

00:21:10: Und zwar auf einer guten Art und Weise.

00:21:12: Ich bin ja euren Selbsthilfegruppe.

00:21:16: Dort, wo ich operiert wurde, ist das Bruschkrebszentrum.

00:21:20: Ich werde zertifiziert, weil sie auch selbsthilfegruppenfreundlich sind und ich bin dort in Zertifizierung mit anwesend, wenn der Prüfer da ist und dem Spital ausspricht.

00:21:32: Genau dort hocke ich die Ärzte, die wir operieren haben.

00:21:36: Und ich bin als Patientin dort oder kann es mit dem Finger zeigen.

00:21:42: Und zuerst ... Ich sah den Arzt, der mich operiert hatte.

00:21:46: Er fragte mich so, wie es mir ging und ich dachte, jetzt kannst du

00:21:50: fragen!

00:21:50: Bis auf die Rechte war sie zu uns.

00:21:52: Genau,

00:21:52: genau.

00:21:53: Und dann konnte ich etwas ... Das hat man einfach genug durchgegeben.

00:21:57: Dass ich zum anderen Hubbubik war oder?

00:22:01: Und auch, dass ich meine Spur hinterlassen konnte.

00:22:04: Wie reagierte er?

00:22:05: Ja gut.

00:22:07: Gut ja.

00:22:09: Jetzt lasse ich mich vom anderen Arzt operieren.

00:22:12: Vielleicht vorsichtiger?

00:22:15: Es ist jetzt zweimal ... Du hast gesagt, dass das Leben passiert und Diagnose krebs ist bei dir eintroffen.

00:22:25: Wie lebst du jetzt mit der ständigen Angst?

00:22:28: oder hat es irgendwie dir als Gefühl gegeben, doch zu fühlen nicht mehr sicherer?

00:22:36: Ja!

00:22:37: So die ersten zwei Jahre nach der Krebsdiagnose hatte ich wirklich noch stark Angst.

00:22:43: Also nicht stetig Angst, sondern immer wenn man irgendwo oder bei einer Lymph etwas gemerkt hat oder sonst im Körper irgendetwas ... Oh!

00:22:52: Ist das Krebs?

00:22:54: Sofort ging es erstens gegen den Krebs.

00:22:57: Dabei kann sie eben irgendwie schnupfen sein und ein Ziehen vom Namus gucken an.

00:23:01: Ich gehe auch nebenan noch in Kranosakralbehandlungen.

00:23:06: was ich sehr empfehlen kann.

00:23:09: Und dann wird er mir auch gelernt, dass der Körper einfach wieder in die Ruhe kommen kann und auch Selbstteilungskräfte anregen kann ... Und plötzlich hatte ich nicht das Gefühl aus dem Nicht-ausen, ich bin gesund!

00:23:23: Das war so ein inneres Gefühl, das ich plötzlich hatte.

00:23:27: Da ist vielleicht jemand.

00:23:28: seit einem Jahr, sage ich jetzt mal, so grob.

00:23:32: Und seitdem ... ... ist die Angst ein wenig verschwunden.

00:23:36: Ich bin immer überzeugt, ich sei gesund.

00:23:41: Was morgen ist, weiss ich ja nicht.

00:23:43: Das weiss niemanden mehr.

00:23:44: Also geniessungs-Ezze.

00:23:48: Aber das hatte ich schon während der Chemo für mich, also der Leitsatz.

00:23:52: Solange ich schnaufe, bin ich da!

00:23:56: Und nicht viele Leute oder ich... Wenn man so eine Diagnose hat, hat man wirklich eine Todesangst.

00:24:03: Jetzt bricht das ganze Leben ab und wie wenn ich morgen nicht hier wäre?

00:24:09: Und es tut noch zusätzlich Angst- und Stressverursachen dabei.

00:24:13: Ich sage jetzt mal die meisten Krebsdiagnosen nicht alle aber die meisten legen wir gleich weiter ... Je nachdem im palliativen Kontext.

00:24:23: Aber wir können auch noch Lebensqualität in dieser Zeit verbringen, die man hier ist.

00:24:28: Wenn man der Fokus darauf gibt ... Wenn man den Fokus drauf gibt, das Gute zu sehen oder das Wohltut zu geniessen.

00:24:37: Wie bist du zu diesen weisen Einsichten gekommen?

00:24:40: Das ist die Resilienz natürlich und die Weiterbildungen zur Resilientstrainerin, die ich gemacht habe.

00:24:47: Meditationslehrerin und auch ... Literatur, viel auch das bisschen buddhistische Sachen.

00:24:55: Das ist Tij Natan zum Beispiel oder John Kapazin oder auch positive Psychologie.

00:25:00: Also die Schulmedizin ist heute ja auch so weit in der positiven Psychologie, dass diese Sachen, wo andere Kulturen schon seit Jahrtausende haben können sich jetzt belegen, dass es stimmt und dort halt einfach viele Weisheiten, die effektiv nützt?

00:25:18: dass man dankbar ist für das, was man hat.

00:25:20: Und ich gehe auf den Look, der man nicht hat, sondern akzeptiert und genießt, was er hat und das Beste daraus macht.

00:25:28: Das versuche ich auch hier in meiner Resilienz-Training.

00:25:30: oder ob ihr Krebsliege aus Peer weiterzugeben.

00:25:33: Dass Leute, obwohl sie eine Diagnose haben, die je nachdem nicht erschmetternd kann sein, dass sie gleich diesen Teil des Lebens, dem sie noch haben, genießen können, wo es ja gegen Sveria schadet ... Wenn wir das aufgeben und nur noch vorausgehen, sicher ist es ein bisschen hart gesagt.

00:25:53: Einfach nicht die Freude vom Leben anerkennen.

00:25:58: Wir haben auch den Körper dieses Lebens jetzt, was es nie mehr und das Beste daraus machen kann.

00:26:04: Das ist etwas meines.

00:26:05: Auf der Welle zu tragen, so mit der Wellen zu gehen ...

00:26:08: Du weißt, diese Ausbildung hast du antäuntend noch gemacht?

00:26:12: Das heisst, du hast ja etwas verabschiedet von diesem Ehrgeiz in den vordersten Fronten möglich mitzumischen.

00:26:22: Kann man sagen, das war auch ein Konsequenz dieser Krankheiten?

00:26:28: Ja, ganz klar.

00:26:29: Ich habe schon vorher angesprochen, es ist ein bisschen die Schuhe.

00:26:35: Und ich habe auch schon ein bisschen gesehen, dass Stressmanagement genau das ... Ich habe immer wieder Weiterbildungen gemacht.

00:26:43: Wir bauen drei, vier, fünf Jahre weiter.

00:26:47: Und für meine Arbeitgeber im Kontext der Arbeit ... Ich war wirklich im Hamsterrat und bin nach hinein betrachtet.

00:26:56: Ich habe viel von mir gefordert.

00:26:59: Ich bekam natürlich auch eine Erkennung.

00:27:01: Ich brauchte ein bisschen die O-Tie von aussen, weil ich mehr oder etwas zu wenig hatte.

00:27:09: An und für sich empfinde ich es jetzt auch wie ein Wink des Lebens, das mich einfach unterbremst hat.

00:27:17: Im Sinne von ... Ich bin noch da!

00:27:19: Ich darf noch da sein.

00:27:20: Sonst wäre ich vielleicht gestorben, oder?

00:27:23: Also schätze ich das sehr, dass ich noch hier bin.

00:27:26: Und habe mir das Gefühl gehabt, so Barbara, jetzt hast du dreißig Jahre lang gekrüppelt.

00:27:31: Jetzt genieße ich's.

00:27:33: Das ist wirklich so.

00:27:34: Das war es.

00:27:35: Und dann, als ich bei der Psychologin war, habe ich mit einem Hundertzwanzig- oder hundertdreisigstunden Kilometer auf die Autobahn einfach auf die Begegnungszonen auf den Zwanzigabend abbremsen.

00:27:47: Und das hat am Anfang ... einen Härte gehabt!

00:27:50: Ich war so in einem schnellen Rhythmus.

00:27:52: Als ich zuviel hatte, kam man durch, was ist das nächste?

00:27:59: Und sie musste mir wirklich helfen, diese Psychologinnen wieder zu sagen, Ruhig.

00:28:05: Eines nach anderem, jeden Tag näher wie er kommt und einen nach ANDERN.

00:28:11: Und ich weiss nicht wieder, was ich plane oder ... Mein Körper hat mir auch quasi Zwingen dazu.

00:28:16: Ich musste wirklich lehren, aber fahren.

00:28:20: Das muss ich jetzt auch noch immer zwischendurch.

00:28:23: Wo ich zu enttusiastisch bin, immer etwas im positiven Sinn.

00:28:30: Darum muss Meditation wieder oben abkommen, in Natur sein.

00:28:38: Vielleicht mache ich zum Teil am Abend auf die Rasse, nichts machen, Elektrogeräte alles weg und lasse den Vögel zu.

00:28:49: Oder ein Katz zu schauen, wie sie sich schlägt oder streichelt.

00:28:53: Einfach Ruhe reinbringen und das hilft!

00:28:58: Und die besten Einfälle, für meine Resilienz-Training oder Meditationen?

00:29:03: Die Leute,

00:29:05: die zu dir kommen und wahrscheinlich auch beeindruckt durch dein eigenes Leben.

00:29:11: Deine Vereinbarung hat sich auf das Schicksal eingestellt.

00:29:18: Was möchtest du denen am meisten mitgeben?

00:29:22: Was ist dir das Wichtigste?

00:29:25: Das Leben zu geniessen.

00:29:27: Und es ist ein Schätzen, dass unser Körper das Wertvollste ist, was wir haben können.

00:29:34: Auch im Sinne von ... Es ist aber auch Erfahrung mit meinem Mann, der ihn ja beim Sterben begleitet hat.

00:29:41: Im Sinne noch ... Was will man erzählen oder erlebten?

00:29:47: Wenn man situationiert ist, dass man vom Sterbe bett und von dieser Welt geht.

00:29:53: Wollte ich dann ... Ich musste quasi sagen, ob ich das wollte oder nicht.

00:30:00: Oder wollte ich sagen, wow!

00:30:01: Ich ging Reisen und habe Beziehung gepflegt.

00:30:05: Ich schaffte, aber ich war in der Natur – was will man?

00:30:10: Man muss sich selbst bewusst sein, dass man es selber entscheidet.

00:30:15: Jeden Tag, als ich für Wachen war, habe ich vor mir eine Zwanzigstunde.

00:30:18: Und ich kann entscheiden, ob es gute Zwanzige Stunden sind, die ich genieße ... Oder will ich nur irgendwie Opfer sein und für irgendjemand etwas machen, nicht mehr selber?

00:30:29: Und das Bewusstsein finde ich ganz wichtig.

00:30:33: Wenn gelingt es dir nicht, dieses Bewusstseid zu haben?

00:30:38: Ja, wenn ich zum Teil zu viele Anforderungen von aussen habe ... Das ist z.B.

00:30:44: noch in meinem angestammten Berufsumfeld.

00:30:47: Ich möchte zu viel Limiten oder auch zu viel Massen von Arbeit.

00:30:52: auf mich auch nicht reint wird.

00:30:55: Und dort können wir Nähe sagen, oder?

00:30:59: Und nicht das alles machen wollen für das Gefallen.

00:31:04: Das ist der Triggerpunkt und den negativen Glaubenssatz, den ich kenne, weiss und sorg zu mir muss tragen.

00:31:13: Das bringt mich noch in Stress.

00:31:16: Aber du kannst jetzt noch bessere Nähsagen ... Ja!

00:31:20: Wenn ich es nicht kann, merke ich es im Nachhinein und kann für mich Verantwortung übernehmen als sagen, stopp!

00:31:27: Ist mir zu viel.

00:31:28: Und alternativen anbieten.

00:31:31: In der Resilienz-Training ist auch Stresskompetenz.

00:31:35: So eine Training, die ich anbiete oder aus eigener Erfahrung viel erzählen kann ... Und so die Manjana-Kompetenz mache ich.

00:31:47: Was

00:31:48: heisst das?

00:31:49: Ja, Manjana-Kompetenz ist ja so ... Man kennt es sich ein wenig vom Süden.

00:31:53: Ein latinamerikanischer Raum für nicht die Leute zu verurteilen, sondern in den Positiven zu löpfen.

00:32:01: Mon ist auch noch einen Tag.

00:32:02: Wir müssen nicht alles heute erledigen.

00:32:05: Unser Sprichwort, was du heute kannst erledigern ... Es ist irgendwie, dass du das heute machst.

00:32:09: Du nicht ändern und sagen, du kannst grad so gut morgen gehen.

00:32:12: Also eben Manjano-kompetenz.

00:32:14: Das Leben hört nicht heute auf oder?

00:32:16: Sondern wir haben ... und die Zeit müssen wir uns geben.

00:32:20: Und dort bin ich aktiv, immer drin, mehr wieder zu finden, etwas abzufahren ... Das bewusste den Leuten einfach aufzuzeigen.

00:32:34: Ich schaue ganz bewundern in deine Augen und finde, das war eine wunderbare Elektion, mit der man damit leben konnte, weil man trotz des schwierigen Lebenssituationen Kann zu für sich behalten, Freude am Dasein und jeden Tag so wie eine Rekunde geniessen können.

00:32:54: Und ja, sagen dazu.

00:32:56: Vielen Dank Barbara!

00:32:59: Merci

00:33:06: auch.

00:33:07: Das war mir ehr.

00:33:11: Danke.

00:33:11: Wir finden ihn auf allen gängigen Streaming-Plattformen.

00:33:16: Und wenn ihr Anregungen oder Menschen kennt, die zu diesem Thema etwas sagen haben, dann schreiben wir doch nachgefragtatgmx.ch.

00:33:26: Ich möchte mich auch bei unserem Sponsor herzlichen bedanken.

00:33:32: Ypsenfarma Schweiz hat diese Serie nämlich möglich gemacht und jetzt freue ich mich euch wieder dabei zu haben, wenn es zum nächsten Mal heißt Nachgefragt!

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