«Bewegung als Medizin – was die Wissenschaft sagt»

Shownotes

Was hat Muskelphysiologie mit Krebs zu tun und warum ist Bewegung so wichtig? In dieser Episode von Nachgefragt spricht Dr. Marco Toigo, wissenschaftlicher Direktor des OYM in Cham, einem einzigartigen Kompetenzzentrum für Athletiktraining und Forschung im Spitzensport, über Krebs, Bewegung und die Bedeutung von unseren Muskeln.

Er erklärt, warum Muskeln weit mehr sind als ein Schönheitsideal – nämlich ein lebenswichtiges Organ. Er spricht über Fatigue, ein häufig unterschätztes Phänomen nach Krebstherapien, und darüber, warum Bewegung in dieser Situation nicht schadet, sondern hilft. Ein Gespräch über die Kraft der Muskeln und den Mut zur Bewegung nach schwerer Krankheit.

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Transkript anzeigen

00:00:06: Im heutigen Podcast nachgefragt, widmen wir uns am Zusammenhang zwischen dem Sport der Erhaltung von Gesundheit und der Zusammenarbeit mit der Medizin.

00:00:16: Wenn es bei ernsthaften Krankheiten eine Hilfe braucht.

00:00:21: Ich bin Kurt Aschbacher und heute haben wir einen ganz besonderen Nordesgast im Oym in Kahn.

00:00:27: Es ist ein einzigartiges Hochmodenszentrum für Spitzersport, Rehabilitation und Forschung.

00:00:33: Der Sprechspartner ist Dr.

00:00:35: Marco Teugo, er ist der wissenschaftliche Leiter von euch und er gilt ein wenig als Doktor Messel, denn er ist eine Art Barbster aus der Muskelphysiologie und den Experten in Sachen Training für Spitzensportler.

00:00:54: Wenn ich dir ansehe, sitzt ein sehr muskulöser Mann von mir.

00:01:00: Wie viel Zeit brauchst du, um den Körper in dieser Form zu halten?

00:01:06: Das ist gerade eine schwierige Frage zum Anfang.

00:01:10: Ich kann einfach mal sagen, was ich heutzutage mache, aber eigentlich ist das, was mich seit sehr vielen Jahren praktiziert.

00:01:17: Ich stehe typischerweise am Morgen auf und ... Am Morgen

00:01:21: am Drei.

00:01:22: Ja, am Morgen am drei.

00:01:24: Und das Erste, was ich dann mache – also fünf Minuten nachdem ich aufgestanden bin, bin ich schon auf dem Velo für eine gute halbe Stunde.

00:01:31: Das ist für mich auch ein bisschen philosophische Angelegenheit.

00:01:35: Die Welt ist noch ganz ruhig am Morgen früh.

00:01:38: Und die beste Zeit eigentlich zum Nachdenken und Gedanken sammeln und büscheln.

00:01:46: Dann mache ich mich lange auf den Arbeitsweg hier nach Hause.

00:01:50: Und halb bis sieben ist die zweite Trainings-Einheit.

00:01:53: Das ist dann mehr krafttrainingsorientiert und dann arbeite ich den ganzen Tag, und zuhause gibt es noch mal eine Trainingseinheit wieder auf dem Velo.

00:02:03: Und wenn du schlafst?

00:02:05: Ja das, was halt dann übrig bleibt!

00:02:08: Im Ernst also ... Wenn gehst du ins Bett?

00:02:11: Ich würde sagen, das Ziel ist oft, dass ich spätestens um neun im Bett bin aber... Jetzt kommt es aber.

00:02:21: Die Realität ist oft etwas anders, das ist typischerweise zwischen der Halbzehne oder halb Elf.

00:02:29: Seit wann hast du jetzt in diesem Sinne die Affen über Muskeln informieren und all das ganze technologische Wissen dir erarbeiten?

00:02:40: Das hat sehr früh angefangen.

00:02:41: Ich habe mich schon als Jugendliche sehr früh anfangen zu interessieren für ... Eine Art Wipferänderbarkeit für die sog.

00:02:52: Plastizität des Körpers, aber diese kommt immer auch gemeinsam mit der Plastikität vom Geist.

00:03:03: Das hat mich schon immer extrem fasziniert und ich habe dann einfach mal angefangen zu trainieren.

00:03:12: So hat sich das Ganze entwickelt.

00:03:13: Und so ist eigentlich mein wissenschaftlicher Durst immer grösser geworden, weil niemand hätte je meine Fragen beantworten können.

00:03:23: Warum

00:03:23: bzw.,

00:03:24: wie funktioniert das genau?

00:03:26: Dass jetzt mehr Kraft kann entwickelt werden oder wie eine Muskulatur sich wirklich an die Reize anpasst wenn sie da sind aber auch wenn sie fehlen.

00:03:39: Als ich überschloss, musste ich ganz offensichtlich selber auf den Grund gehen.

00:03:44: Ich habe im Studio immer wieder diese Erfahrung gemacht ... Man kann die Fragen nicht richtig beantworten und so ging es immer weiter während der Doktorarbeit als Oberassistentendete oder Uniklinik-Bahlgerist.

00:03:59: Und schlussendlich haben mich das alles zu dem geformt, wo ich bin.

00:04:05: Wieso seid Muskeln etwas wichtiges beim Menschen?

00:04:10: Ich würde vielleicht die Frage zuerst so beantworten, was bis dahin das Bild von Mosklin war.

00:04:20: Man hat es ja oft eben assoziiert mit einfach Ästhetik.

00:04:24: Du weißt vielleicht ein wenig gut ausgesehen oder wenn es extrem entwickelt ist auch etwas... Abwiesen, beziehungsweise etwas Abstoßens für gewisse Menschen.

00:04:34: Da gibt es einen Ausdrücken-Muskelprotz, der kein Kompliment ist?

00:04:40: Genau!

00:04:41: Aber das Bild hat sich wirklich in den letzten Jahren ... stark verändert, und zwar eben auch wissenschaftlich.

00:04:49: Weil immer klarer geworden ist, dass die Muskulatur oder Muskeln als eigentliches Organ, wie eine Drüße, eigentlich muss verstanden werden.

00:05:01: Und einerseits war es das Moskul, wo der Tischiere-Mengi an Muskulaturen kann man sehen, wenn ein Reservoir für die sog.

00:05:10: Bausteine von Proteinen ... Aminosüren.

00:05:16: Und die sind extrem wichtig für ganz viele Prozesse im Körper.

00:05:19: und wenn du zu wenig von dem hast, also jetzt geht es zum Beispiel Situationen, wo sehr schnell sehr viel Aminosieure gebraucht werden, zb Verbrennungs-Opfer.

00:05:29: Dort ist wirklich entscheidend mit wieviel Muskeln man in so einem Unglück eigentlich reinkommt, weil das ist überlebensentscheidend.

00:05:38: Zweitens ist natürlich das aus diesen Muskeln, wenn wir sie durch Training brauchen ... Botenstoff ausgeschüttet werden, die ihre Wirkung in ganz vielen Körperorganen eigentlich zustande bringen.

00:05:54: Das ist die Grundlage, warum das Training gesund ist und so vielfältig gesund ist in verschiedenen Dimensionen.

00:06:05: Um jetzt umgekehrt zu definieren, dass macht ein Muskel Verlust beim Mensch aus?

00:06:11: Es

00:06:13: kommt natürlich immer darauf an, wie viel Verlust man redet.

00:06:17: Ich würde sagen, es gibt irgendwo einfach die kritischen Grenzen, wo die positive Wirkung, die normalerweise das Muskulatur verloren hat und ein Risikofaktor wird.

00:06:30: Ein Risikophaktor, der sogar so weit geht, dass es überlebensentscheidend ist ... Wenn es zu wenig Muskeln hat oder die Funktion der Muskulatur zu wenig gut ist, können Sachen passieren, die man normalerweise nicht will.

00:06:45: Storzgefahr wird grösser, weil man weniger schnell und gut auf das reagieren kann.

00:06:52: Es gibt viele negative Auswirkungen, die wir aber auf dem Zeitschral nicht alle ummittelbar erfahren müssen.

00:06:59: Man erfährt sie dann, wenn es spät ist eigentlich.

00:07:03: Darum sollte man ... sich darum kümmern, wenn man das Gefühl hat, es sei alles gut?

00:07:09: Also rechtzeitig ... Genau.

00:07:11: Das als Teil des Lebensstils, als gesehen ... Wirkliche

00:07:14: Ausidentität.

00:07:15: ...

00:07:15: der Fürze, dass man genügend Muskeln hat.

00:07:17: Ganz genau.

00:07:18: Es gibt

00:07:18: ja viele junge Männer, hauptsächlich aber auch Frauen, die Muskeln nicht jetzt eigentlich als funktionelles Organ ansehen, sondern primär als Schönheitsideal.

00:07:31: Wenn ist zu viel Muskel falsch?

00:07:34: Oder wenn ist der falsche Muskelaufbau auch etwas gefährlich?

00:07:40: Ich glaube, ein wichtiger Aspekt hier ist – ich habe vorhin gesagt, dass es ganz sicher Gesundheits bestimmend oder gesundheitsformend ist.

00:07:47: Wenn man eine gut ausbildende Muskulatur hat und Kraft entwickeln kann.

00:07:54: Aber es gibt natürlich Grenzen.

00:07:56: Es ist nicht so ... in jedem Fall mehr, dann besser ist.

00:08:01: Also so eine extreme Ausprägung wie man es jetzt vielleicht im Spitzenbody-Bilding sieht – das ist nicht das, was notwendig ist zum Gesundheitssein auf muskuloskeletaler Ebene.

00:08:14: Das ist eigentlich auch so, dass die gesundheitliche Effekt hervorruft ... der Trainingsprozess an und für sich.

00:08:25: Es gibt natürlich grosse inter-individuelle Unterschiede, wie viele Muskeln man aufbauen kann bei einem bestimmten Reiz.

00:08:32: Für den Körper sind es nicht so entscheidend, ob das jetzt fünf Kilo sind oder wenn es fünfundzwanzig Kilo ist.

00:08:38: Entscheidend ist, dass man den Prozess von dem Training immer wieder durchgeht.

00:08:42: Das macht die Gesundheit am Schluss aus.

00:08:45: Die Schiermenge angewebt, die man ansammeln kann.

00:08:51: Ich würde mal sagen, ungesund wird es dann, wenn einem selbst anfängt zu kontrollieren und steht, dass man es kontrolliert.

00:09:02: Also wenn man eigentlich einen

00:09:04: Zirkulat will...

00:09:05: Genau!

00:09:05: Dann kann es wirklich dazu führen, dass auch zur Wahrnehmungsstörung kommt.

00:09:12: Das ist auch gut beschrieben in der Literatur, die Leute zum Beispiel immer das Gefühl haben ... Sie sehen es dünn aus oder schmal, obwohl sie eigentlich eine gut ausbildende Muskulatur haben.

00:09:25: Und dann hat man definitiv eine Schwierigkeit, weil das natürlich auch dazu führt, dass der Weg noch relativ kurz ist und vielleicht zum Mittel zu greifen, die langfristig nicht nachhaltig

00:09:40: sind.

00:09:41: Ja, kann man doch so sagen.

00:09:44: Du bist technischer Leiter von dem Wahnsinns-Ort, wo Spitzensportler auf Herz und Nieren untersucht werden und gefördert werden.

00:09:56: Wie viel Technik kann man im Spitzesport anwenden um die Leistung zu optimieren?

00:10:04: Gibt es da Grenzen?

00:10:06: Machen dir alles auch noch mit den technischen Mitteln.

00:10:09: oder wie muss ich mir so ... die Trainingsseinheit von irgendeinem Sprinter oder Kunststuhlner, oder einem Eishockeyspieler vorstellen.

00:10:21: Ich denke es ist wichtig wirklich zum Verstehen.

00:10:24: Was wir machen, ist, dass wir einen wissenschaftlichen Ansatz anwenden, um einen realen Nutzen zu erzeugen können bei den Athleten selbst.

00:10:38: Nicht einfach ein Selbstzweck.

00:10:40: Man tut nicht einfach messen, damit etwas gemessen ist.

00:10:45: Wenn du mit einem Messresultat nichts direkt anfangen kannst oder wenn du nicht weisst ... Die Zahl bedeutet nichts.

00:10:53: Dann musst du sie nicht messen!

00:10:55: Das ist auch ein Problem von all deinen Tracking-Methoden, die man hat.

00:11:00: Nur weil jetzt noch etwas aufleuchtet wird, heisst es nicht, dass einen realen Nutzer durch das entsteht.

00:11:05: Es

00:11:05: gibt für alle die mit ihren komischen Geräten schocken können?

00:11:09: Genau.

00:11:10: Wenn du das nachher nicht wirklich verwendest, um eine Steigerung anzubringen in bestimmte Dimensionen der Leistungsfähigkeit ... Das bringt nicht viel.

00:11:20: Es ist nur eine zusätzliche Ablenkung von dem, was man eigentlich machen sollte.

00:11:27: Darum haben wir auch einen holistischen Ansatz, wo wir sagen, dass wir ganz viele Disziplinen oder Fachkompetenzen kombinieren, um die Perspektiven zu erlangen über die verschiedenen funktionellen Kapazitäten von den Athleten herauszufinden.

00:11:46: Wo gibt es allenfalls Schwächen und Stärken?

00:11:49: Dann kann man gezielt ... an denen arbeiten im Training in der Therapie, aber auch in der Ernährung beispielsweise.

00:11:57: Da gibt es ganz viele Sachen, die man optimieren kann.

00:12:01: Punktisch ist aber ... Am Schluss muss der Athletin das implementieren können.

00:12:10: Es muss so gemacht werden, dass das übergeht in den Alltag.

00:12:16: In ihrem Lebensstil?

00:12:17: Ja, in

00:12:18: dem Lebensstiel.

00:12:19: Es ist auch nicht so, dass es mit einmal erledigt ist.

00:12:23: Sondern es ist ein iterativer Prozess.

00:12:25: Man misst und zieht die Schlussfolgerungen daraus, wendet Massnahmen an zusammen mit Athleten ... Und dann schaut man, wie gut das funktioniert hat.

00:12:37: Jedes Resultat ist eigentlich immer wieder der Ausgangspunkt für die nächste Iteration.

00:12:44: So arbeiten wir da.

00:12:45: Man muss wirklich verstehen... Was dahintersteckt, das ist auch in unserem Slogan.

00:12:50: Das steht ja Powered by Science und es ist nicht einfach ein Slogans, sondern unsere Philosophie.

00:12:57: Wir haben einfach ein Grundsetz der Denkensweisen, die wir applizieren, um die Athleten dort anzubringen, damit sie nachher ihre beste Performance auf ... oder ihren Sportart antaglich.

00:13:12: Der Ansatz und auch das ganze Gebäude mit allen Einrichtungen, kann man sagen, ist weltweit einzigartig?

00:13:19: Das ist das, was unsere Besucher von der ganzen Welt herkommen.

00:13:27: Das alleine bedeutet uns natürlich ... Ich würde sagen, es ist schön zu hören, aber ich komme z.B.

00:13:34: nie in die Konzeption dieses Ganzen.

00:13:38: Ich bin in der ganzen Welt um einen Ankreis und habe geschaut, was die anderen machen.

00:13:42: Denn das ist ja immer retrospektiv.

00:13:47: Das ist eine Sicht auf das, was schon existiert.

00:13:51: Wenn du so eine Perspektive anwendest, kannst du nichts generieren, die von bestimmten Arten weiss auch ein bisschen disruptiv ist oder neuartig oder einfach fortschrittlich.

00:14:05: Es ist schön zu hören, aber wir ruhen uns nicht aus auf den Lorbeeren.

00:14:10: Wir versuchen täglich besser zu werden und Exzellenzen erreichen.

00:14:15: Wichtig ist für alle, die das nicht kennen wollen, dass privat finanziert ist.

00:14:20: Das ist ein Finanzier, der dahinter steckt mit seinen Investitionen in eine Gesellschaft etwas zurückgegeben hat ... doch auch wieder sehr einzigartig ist.

00:14:34: Absolut, und ich würde gerne anfügen, es sei nicht nur eine finanzielle Investition, sondern Dr.

00:14:40: Strebel ist auch vom Herzherr.

00:14:44: einhundert Prozent investiert in das Eum.

00:14:47: Er arbeitet täglich vor Ort wie verrückt mit Herzblut bei der Sache setzt sich für alle ein kommuniziert mit allen Athleten.

00:15:00: Das ist eindrücklich und sehr schön.

00:15:04: Kommen wir vom Spitzensport vielleicht wieder zurück zum Alltag?

00:15:09: Wir sind in einer Gesellschaft, die immer weniger sich bewegt leiden.

00:15:14: Und das gerade auch im Alterungsprozess, vielleicht eben auch Muskulatur ein Problem wird, was seit Ihnen im Zelligen als Spezialist ... Wenn man noch gesund ist und das Gefühl hat, es geht ihm gut.

00:15:29: Was nötig ist, um die Gesundheit möglichst lange zu erhalten?

00:15:37: Ich glaube, das Wichtigste ist einmal zuerst ein richtiger Mindset.

00:15:42: Also ich bin klar zu werden, was das eigentlich bedeutet.

00:15:47: Weil es gibt ja viele Wäsche, die Anfangsjahr irgendwo im Fitness-Center ablösen

00:15:53: ... Und

00:15:55: drei Mal gehen!

00:15:56: Und dann war das wieder.

00:16:00: Das Ganze ist eine Befindung einer neuen Identität.

00:16:05: Wenn man anfängt, muss einem wie auch bewusst sein, dass die Training weit über das geht und man vielleicht im Moment denkt, es sei etwas langfristig.

00:16:15: Man muss es aufrechterhalten.

00:16:17: Darum macht es Sinn ... einen Ort finden, vielleicht?

00:16:21: Oder ein Trainingsmethoden oder einen Trainingsort, wo einem auch zu sagt.

00:16:27: Wo man sagen kann – doch!

00:16:29: Ich kann mich auch commiten zu dem.

00:16:31: Und nicht immer ein Ausreib findet, warum das jetzt nicht gegangen ist zum Etanen.

00:16:36: Sondern dass man sein Leben auch so organisiert, dass es eben möglich ist, dass das Training den Platz findet, wo noch die Wende ist und es braucht einen unbedingt ausgerügelten Fitness-Center für das.

00:16:47: Es gibt sehr viele Sachen, die wir in der Natur machen können, die gesundheitsfördernd sind oder mit dem eigenen Körpergewicht.

00:16:54: Aber es ist klar, je weiter weg diese Kompetenz ist halt, was wir anwenden können ... Testo weiter ist mir halt auch mental, um zu wirklich anfangen.

00:17:06: Und am Schluss des Tages braucht es gar nicht einen so schaurigen Fehl eigentlich für die gesundheitlichen Effekte.

00:17:12: Also wenn sie dreimal pro Woche strukturiert zur Urtraining machen und das mit zwei Krafttrainigseinheiten noch ergänzt werden, sind wir bis bestens bedient.

00:17:23: Aber

00:17:25: man muss

00:17:26: es machen!

00:17:30: Ist das der Fokus?

00:17:31: Weisst du, du kannst dann nicht auf dem Handy noch ein Mail bearbeiten.

00:17:38: Oder weisst du ... Das geht so nicht.

00:17:41: Das interessiert die Muskeln nicht.

00:17:42: Die Muskeln am Schluss interessieren nur ... kommt der Reiz an, was mich dazu bringt, mich auf bestimmte Art und Weise anzupassen, besser zu werden, dass du das auch im ganzen Körper spürst und deine Organe halt eben auch.

00:17:57: Will ich noch als Denkhilfe?

00:17:59: Ausdauer heisst wie lang und Kraft ebenfalls.

00:18:05: Ja, Kraft ist eigentlich mehr in Bezug auf die Stärke, wo du erzeugen kannst, wenn du etwas bewegst.

00:18:15: Wie viel Kraft du aufwenden kannst.

00:18:18: Und die Ausdur bezieht sich mehr auf diese Kapazität, die darauf abzielt, dass der Körper Sauerstoff kann Aufnehmen, überklungen.

00:18:31: Dieses Urstoff im Blutkreislauf kann transportieren dank der Herzbumpkapazität und dass deine Muskeln auch dieses Urstoff effizient und effektiv aufnehmen können für Verstoffwechselung.

00:18:47: Und das ist eigentlich, warum es geht.

00:18:50: Es ist nicht einfach ein bisschen ... dass man nachher länger macht bei einer festgeleiten Leistung.

00:18:55: Das ist das Resultat aus dem Ausen, aber das Entscheidende ist die zugrunde liegende Kapazität des Organismus und bei der Kraft ist es genau das Gleiche.

00:19:05: Die Kraft ist immer eine Kombination von der Gewerbemasse, der Muskelmasse.

00:19:10: Aber auch wie ein gutes Nervensystem den Muskeln im Betrieb nehmen kann.

00:19:16: Es ist also ein neuromuskuläres Produkt.

00:19:18: Darum ist es so wichtig, dass man das trainiert.

00:19:20: Dazu muss auch von aussen etwas zugeführt werden, sprich Ernährung.

00:19:28: Was sind deine wichtigsten Erkenntnisse für einen normalen Mensch?

00:19:34: Nicht nur für eine Spitzensportler oder die Sportlerin Bedeutung?

00:19:40: Das fängt immer bei der gesamten Energiezufuhr an.

00:19:43: in unserer Breite kein Problem.

00:19:47: Da hätte niemand das Problem, genug Energie zu führen können.

00:19:51: Wenn dies mal querleistet ist, denke ich es wirklich wichtig für die meisten Menschen, aber speziell auch diejenigen, die strukturiert trainieren.

00:20:00: Ich hoffe immer mehr.

00:20:03: Auch die älteren Menschen, dass genug Protein aus der Ernährung zugeführt wird ... in der richtigen Menge und Qualität über den Tag hinweg verteilt.

00:20:20: Was ist das beste Proteinlieferant?

00:20:25: Das Beste würde ich bezeichnen, ein Protein, welcher eine höchere Proteinkualität aufweist.

00:20:32: Das misst man mit verschiedenen Methoden.

00:20:35: Typischerweise ist es so, dass tierische Proteinkwellen – dazu gehört Fleisch, Fisch, aber natürlich auch Milchprodukte.

00:20:45: ein effektiver Aminosürenprofil für den menschlichen Körper aufweisen als das pflanzliche Protein.

00:20:55: Das heisst nicht, dass man mit pflanslicher Proteine die Proteinbedarfe nicht decken kann – das Gegenteil ist der Fall!

00:21:03: Aber man muss etwas mehr wissen wie man eine richtige Kombination anbringt und man muss auch wissen, dass man mehr von ihnen braucht, um den gleichen Effekt zu erzielen, wenn man vielleicht mit tierischem Protein hätte?

00:21:17: Dann gibt es für viele einen Zusatz.

00:21:21: Irgendwelche Proteinpulver.

00:21:25: Wo stehst du an dem Gegenüber?

00:21:28: Es gibt wissenschaftlich wirklich ein Handvoll-Supplement, wo wir sagen können, die bringen einen Zusatznutz, wenn wir trainieren.

00:21:38: Ein Handvoll!

00:21:41: Viel weniger als der Riesenmärld an Nahrungsergänzungsmittel suggeriert.

00:21:47: Der Punkt ist, man sucht immer ein kleines Shortcut.

00:21:51: Man sucht zuerst irgendein Supplement, das etwas verspricht, als dass man die Basics mit Basics trainieren will.

00:22:02: Eine gute Ernährungspasis mit qualitativ hochwertigen ... Nährstoff, die man zu sich nimmt.

00:22:10: Und dann kann man vielleicht schauen, ob man noch seint oder andere optimieren kann mit einem Nahrungsergänzungsmittel nicht umgekehrt.

00:22:19: Wenn die Basics nicht etabliert sind, bringen sie gar nichts.

00:22:26: Also die tierische Ernährung oder der tierischen Produkt als Ernährungen ist mal zu ändern.

00:22:32: Aber ich denke mir, es ist ja auch eine Frage von der Kombination.

00:22:37: Da gehört wahrscheinlich schon eine rechte Quantität Gemüse dazu und eventuell vielleicht gerade auch wenn man ein älteren Mensch ist noch vielleicht ein supplementer Protein ... Jetzt in Form von Pulver oder Flüssigkeiten.

00:22:54: Absolut, absolut!

00:22:55: Und das ist einfach die Abhängigkeit der totalen täglichen Proteinenzufuhr.

00:23:00: Das ist eigentlich das Erste.

00:23:01: Also wenn du z. B. sagst deine totaltägliche Zufuhr leit ich sage jetzt mal irgendwo zwischen ... Eins Komma Sechs und zwei Gramm Brück

00:23:11: Kilo-Körpergewicht?

00:23:12: Genau, pro Kilogramm

00:23:13: eine Körpergewicht.

00:23:14: Dann ist das das, was du den Protag aufnimmst und das teilst dann eigentlich auf in drei bis vier Portionen.

00:23:20: Damit eben in dieser einzelnen Portion nicht zu wenig drin ist, um wirklich deine Muskulatur sinnvoll stimulieren können.

00:23:29: Darum sind auch all diese Produkte ... Sie haben jetzt ganz viele Produkte, die mit Protein angereichert sind.

00:23:38: Für die allermeisten von ihnen hat es eigentlich nicht wirklich wissenschaftliche Berechtigung, dass das Protein da drin ist.

00:23:45: Ein Marketing-Mass.

00:23:46: Ja genau!

00:23:48: Du hast es mit Sportlern zu tun, die an Grenzen gehen, damit sie so Spitzeleistungen machen können?

00:23:57: Wie ist deine Erfahrung, was passiert mit einer Sportlerin oder einem Sportler ... vielleicht plötzlich krank wird.

00:24:05: Krank wegen einer Verletzung oder krank wegen einem schlimmeren Diagnose wie zum Beispiel Krebs?

00:24:16: Ich denke, es passiert auch aus der Beobachtung zwei Sachen.

00:24:20: Das eine ist, dass es körperliche Einschränkungen gibt, die real sind.

00:24:26: Bei einer Verleitzung kommt das logischerweise mit einer Beeinträchtigung von ... Beispielsweise von der Bewegung.

00:24:34: Die Person kann auch nicht mehr richtig trainieren, zumindest im Bereich des Verletzungsareals.

00:24:42: Und zweitens ist es psychologisch.

00:24:45: Man will wissen, dass man eigentlich das sollte oder möchte, aber man kann nicht.

00:24:52: Man ist wie eine Art Gefangen im Körper.

00:24:55: Oft ist es so, dass sich die Sportlerinnen ja lange auf etwas vorbereitet haben und dann auf einen Schlag ... Wir haben das MW weggenommen.

00:25:06: Und ich glaube, hier gibt es auch Gemeinsamkeiten mit generell Krankheitsfällen oder Erfahrungen, wie jetzt auch Abseits vom Spitzensport.

00:25:20: Wie kann man denn begegnen?

00:25:22: Was ist die Erfahrung aus dir?

00:25:27: Es gibt sicher nicht einen Weg, aber was ist eine Möglichkeit ... dass das Gefängnis wieder zerbrechen wird und in diesem Sinn erfüllenden Alltag zurückzukommen.

00:25:39: Ich denke, im Idealfall ist es natürlich ein Vertrauen.

00:25:44: Es braucht wenartes Urvertrauen in sich selber, damit man durch diese Phasen navigieren kann.

00:25:53: Und hier kann es auch förderlich sein, wenn es umfällt, entsprechend gut aufgestellt ist ... dass man nicht den sog.

00:26:03: Saboteur hat, links und rechts, sondern ein Umfeld, das wirklich förderlich ist, um die Transition oder der Lebensabschnitt auch wieder zu meistern

00:26:16: können?

00:26:17: Und das Urvertrauen zurückzugewinnen in sein Körper?

00:26:23: Ja, das ist das ja!

00:26:26: Aber es klingt natürlich ... Das ist einfacher.

00:26:30: Und das Wurfvertrauen muss ja von irgendwo her kommen.

00:26:35: Wenn ich vorher ein bisschen gemeint habe mit dieser Identität, es muss also etwas sein, was man sich innerlich aufbaut hat.

00:26:44: Was man nicht sieht – das siehst du nicht!

00:26:47: Manifestiert sich.

00:26:48: Es kommt erst zum Vorschein in so schwierigen Situationen, wo du dich wirklich zurückbesinnen kannst auf dein innerster Kern.

00:26:56: Darum sage ich immer, das Training sieht ja so platt aus.

00:27:00: Weisst du was ich meine?

00:27:03: Wenn man die Bilder von Fernsehen vorhanden sieht ... Das ist alles gegossen gerichtet.

00:27:11: Aber für mich hat es eine ganze tiefe philosophische Dimension.

00:27:16: Weil wenn du trainierst, z.B.

00:27:19: bis Krafttraining und du gehst wirklich an deine Grenzen, je näher du dort herkommst Erstens weiss nie, in jeder Trainingzeit, wo sie genau ist.

00:27:31: Das findest du erst raus, wenn du wirklich immer weiter gehst.

00:27:34: und je näher du dorthin kommst, desto mehr wirst du eigentlich konfrontiert mit all dem, was du gesehen bist in deiner Vergangenheit, weil in diesem Moment die Gefühle, die du wahrnimmst sind ja zum Teil Schmerzenempfindungen, weil es so intensiv ist ... kannst du dich eigentlich vergleichen, wie du früher mit diesem Umgang bist.

00:27:54: Das passiert alles extrem unbewusst und aus dem Mausen gibt es eigentlich eine Projektion von dem, wo du in Zukunft wirst sein.

00:28:03: Und das ist für mich extrem philosophisch, weil wenn du das über Jahre hinweg machst, jeden Tag ... Das gibt dir die innere Sicherheit, dass du das kannst.

00:28:16: Auch wenn du ... keine Lust gehabt hast du voran oder irgendwie.

00:28:20: es war ein schlechter

00:28:21: Tag.

00:28:21: Und wenn etwas passiert ist wie eine Krankheit?

00:28:26: Es spielt keinen Rücken, es ist einfach ein Teil von dir.

00:28:28: Ich glaube

00:28:29: gesellschaftlich hat man das lange gar nicht wahrgenommen und jetzt zum Teil durch Covid aber auch als Konsequenz der vielen Krebstherapie den Ausdruck fatig.

00:28:44: Also wirklich ... eine tiefe Ermüdung, die man fast nicht beschreiben kann.

00:28:51: Und viele Leute haben das Gefühl ... Das ist vielleicht psychologisch und nicht körperlich.

00:28:59: Kennst du auch bei deinen Sportlern, dass so etwas passieren kann nach einem Krankheitsfall?

00:29:07: In diesem Ausmaß glaube ich es nicht.

00:29:09: Die Cancer-Verteigung ist wirklich ein Zustand von extremen ... Erschöpfung, die wirklich auftritt in dieser Behandlungsphase.

00:29:19: Interessanterweise ist natürlich so, dass in einer solchen Situation alle sagen würden, es braucht einen Ruhe bei der extremen Erschöffung.

00:29:30: Aber es gibt eben auch wissenschaftliche Studien, die ganz klar zeigen, das Beste, was man dann machen oder sollte machen kann, ist, wogegen diese Intuition geht und sich damit zu bewegen.

00:29:43: Das ist unter Umständen sogar effizienter oder effektiver als medikamentöse Behandlung, an dem Versuch der medikamenteuse Behandelung von diesem Zustand.

00:29:53: Und er hat sicher nichts mit Motivationsmangel zu tun, sondern es ist ein ganz klar beschriebener Zustand für jede Cancer-Bedienung und das würde ich nicht vergleichen ...

00:30:04: Aber jetzt kann man ja sagen, dass Fertig-Syndrom mit dem Ratschlag verbunden, du solltest schon etwas machen.

00:30:12: Ist wie ein Vorwurf, dass man es doch nicht kann?

00:30:16: Hast du hier Ideen, wie man z.B.

00:30:19: so etwas umgehen könnte nach einer schweren Krebstherapie?

00:30:24: Ich glaube, wenn man in einem solchen Zustand ist ... Wenn wir die Identität nicht vorher schon aufgebaut haben, wird es schwierig, sie gerade so zu finden.

00:30:35: Also woher auch!

00:30:37: Man hat ja dann auch nicht nur eine örtliche Distanz zu der Bewegung, weil man kein Mittel dazu hat.

00:30:47: Sondern auch eine geistige.

00:30:49: Man weiss gar nicht, um was es geht und von was red ich hier eigentlich?

00:30:54: Ich denke, in so einem Zustand wäre es wirklich hilfreich, wenn wir eine strukturelle Einbettung für die Training- und Bewegung hätten ... Therapiemassnahmen, die hier gewendet werden bei Krebspatientinnen und Krebs-Patienten.

00:31:11: Also schon ab dem Moment der Diagnose?

00:31:16: Im besten Fall

00:31:18: vorher.

00:31:20: Aber natürlich!

00:31:21: Ab dem Moment von der Diagnose müsste das schon fix mit einbezogen werden.

00:31:29: Du hast selbst auch Erfahrungen ... Erkrankungen von deinen Eltern, was Krebs anbelangt.

00:31:37: Was hat dir im meisten Betroffen gemacht in diesem Zusammenhang?

00:31:40: Was das wirklich alles machen kann, nicht nur auf der körperlichen Seite sondern eben auch auf den Geistigen und emotionalen Seiten mit wie viel Angst das verbunden ist und wie viele Hürden das plötzlich entsteht ... für etwas, das extrem neulichend ist.

00:32:05: Auch wenn das Know-how umgekommen ist.

00:32:09: Darum denke ich eben umso mehr.

00:32:11: Es braucht wirklich ein gutes Umfeld auch zum Zustand oder die Transition zu tragen können und es ist nicht einfach der Mitgetan zu sagen, man macht das ... Und dann tschüss!

00:32:28: Deine Mutter hatte Krebs?

00:32:33: Zwei Mal sogar.

00:32:34: Mit dem Wissen, das du hast ... Kannst du helfen und wie?

00:32:40: Meine Aufgabe ist

00:32:41: v.a.,

00:32:41: um immer wieder zu versuchen, dass es integriert wird.

00:32:49: Weil bei jedem Rückschlag braucht es wieder eine zusätzliche Energie, damit man auf den Pfad kommt, der vielleicht schon darauf war.

00:33:00: will man dann wieder anfangen zu überlegen und wieder neue Ängste vielleicht kommen können.

00:33:07: Natürlich auch verständlicherweise, wenn du jemanden hast, der die Diagnose erfährt oder diese Therapie macht, gibt es ja berechtigte Ängsten.

00:33:20: Es wird mein Immunsystem geschwächt beispielsweise, wenn ich noch zusätzlich trainiere.

00:33:26: Und hier ist wichtig, dass alle involvierten ... Also auch Ärzte oder andere Kompetenztrager, die Awareness haben.

00:33:38: Das Bewusstsein hat darüber und richtig kann informieren beispielsweise.

00:33:44: Und dass das eben auch helfen könnte.

00:33:45: Ich finde mir sehr ein wichtiger Punkt.

00:33:48: Es gibt jetzt glücklicherweise so viel effizienter Krebstherapie ... die Krankheit nicht mehr zu einem tollen Urteil machen, sondern zur chronischen Krankheit.

00:34:00: Aber die Überlebenschancen haben massiv zugenommen.

00:34:07: Irgendwo gefällte ich das Gefühl und das hat du gerade angeteutet in der Therapie dieser Teile.

00:34:14: Wie bekomme ich wieder das Vertrauen im Körper?

00:34:19: Und was für Massnahmen sei nötig, wenn ich überlebe?

00:34:23: Das Glück hatte ... mit der Geschenke die Arze bekommen, welche Massnahmen sie absolut notwendig und hilfreich um den Zustand zu erhalten.

00:34:34: Es ist eigentlich das Gleiche wie das, was eine normale Person nicht von der Krankheit betroffen ist.

00:34:42: Nur mit dem Unterschied, dass Dosierung einander ist!

00:34:49: Von Patient zu Patient gibt es ja riesige Unterschiede, wie vielleicht der Therapie-Anschlag.

00:34:54: Was für Nebenwirkungen das entstehen etc.

00:34:56: Das ist etwas, was wirklich muss dosiert individuell anpasst werden auf diese Person und das braucht natürlich auch entsprechend Snow-How.

00:35:06: Du kannst einfach sagen, jetzt machst du die Ausdurte, musst du intensiv ausdurtrennen?

00:35:11: Das funktioniert dann nicht so.

00:35:13: Es muss anpasster sein an die individuelle Situation Und da gibt es dann auch viele Abstufungen, die man wie eine Art Fein tunen kann.

00:35:25: Und eben so, dass sie nicht in Überforderung entsteht und diese Distanz noch grösser gemacht wird oder sogar nur eine Ablehnung daraus entsteht.

00:35:34: Denn hier gibt es auch Studien.

00:35:36: Die meisten wollen etwas machen.

00:35:41: Aber es gibt mental viel Hürde.

00:35:43: Nicht nur mental sondern vielleicht auch administrativ logistisch ... Ja, wo?

00:35:48: Was wie?

00:35:49: Wenn man systematisch diese Sachen arbeiten könnte und die aus dem Weg räumen.

00:35:54: Und das eben viel organischer eigentlich versuchen zu integrieren in den ganzen Prozess, glaube ich, könnte man noch viel ausholen.

00:36:02: Das ist ja wenn ich wieder alle mit der Spitzensport mache.

00:36:04: Wir versuchen auch holistisch an das Ganze hinzugehen.

00:36:08: Es ist nicht einfach etwas!

00:36:09: Ich

00:36:11: glaube, es liegt schon daran, dass ... Im Fortschritt der Wissenschaft wurde so viel mehr möglich zur Heilung einer Krankheit.

00:36:24: Irgendwo ist man natürlich ein Klippchen im Begleiten der Menschen bestecken, die sich schlecht ... und kann vorstellen, was die Krankheit mit ihnen macht.

00:36:35: Und wie sie wieder in ein normales Gesundheitsleben, das Muskeln helfen muss, den Körper zu tragen, wo gesunde Lebensweise der Ernährung auch im Umfeld der Pflege von Freundschaften Geborgenheit geben kann, um diesen Geschenk der Jahre wieder zu geniessen.

00:36:56: Ja, es wurde eigentlich eine grosse Studie publiziert zu diesem Thema.

00:37:01: Wie sieht das aus?

00:37:02: Wenn eben nach der Therapie ein Gruppenvergleich von Krebspatienten, jetzt von Darmkrebs trainiert, wäre es nicht trainieren.

00:37:16: Über drei, acht Jahre hinweg und man kann ganz klare Unterschiede sehen, dass nach drei Jahren ... Die Sterblichkeit ist geringer bei denen, die trainieren.

00:37:29: Relativ zu denjenigen, die nicht trainieren und auch nach acht Jahren der Gap immer noch vorhanden ist.

00:37:35: Das ist nicht einfach ... Wie man es gesagt hat, früher sportisch gesund.

00:37:39: Nein!

00:37:40: Heute wissen wir... Das ist so.

00:37:42: Und es gibt eine mechanistische Basis, warum das so ist.

00:37:46: Ich habe vorhin gesagt, dass unter anderem mit den Botenstoffen ausgeschüttet werden, die unsere Muskeln eigentlich wie eine kleine Apotheke bzw.

00:37:55: sehr grosse Apotheken in unserem Körper sind und diese Wirkung entfaltet auf ganz viele Organe.

00:38:03: Man konnte zeigen, dass sie immer ganz glas oder in vitro, wenn man so schön sagt ... Wenn man diese Stoffe bei trainierten Krebspatienten entnimmt, also die sogenannten Myokin oder das Sekretom, der nach dem Training entsteht und das auf Krebszellen tut, dass sich dann weniger stark vermehrt.

00:38:28: Es gibt eine mechanistische Basis, die ganz klar sagt, warum ein Training gesund

00:38:37: ist.

00:38:37: Das ist eigentlich der beste Beweis, oder?

00:38:38: Wir haben das Erwämbe dann Klebspatienten gemacht.

00:38:43: Aber ich nehme an, dass das zweifellos auch eine Wirkung hat bei anderen Krebsarten.

00:38:50: Was passiert mit dir, wenn du drei Tage nicht trainiert hast?

00:38:54: Ich

00:38:56: würde sagen, es kommt nie vor.

00:38:58: Ich finde immer einen Weg zum etwas machen, weil Training ist nicht etwas, was ich entscheiden muss.

00:39:06: Jeden Tag.

00:39:08: Wenn ich in so einer Situation bin, ist Setup nicht optimal.

00:39:14: Wenn du jedes Mal entscheiden musst, mache ich etwas oder das ist nicht optimal?

00:39:19: Es muss so integriert sein, dass es wie automatisch eigentlich drin ist.

00:39:25: Sonst ist es mehr ein mentaler Load als etwas anderes.

00:39:29: Das nehme ich jetzt mit, Marco.

00:39:32: In meinen Alltag und ich hoffe, dass das Veränderung.

00:39:35: bis jetzt ist es immer so gewesen, dass wir sagen müssen, dass du etwas musst und es anders werden soll.

00:39:42: Ich hoffe, du schaffst das.

00:39:44: Jetzt kann ich.

00:39:45: Und sonst meldst dich ... Ist das eine Gespräch?

00:39:49: Ja, sie sind eine Gespräche!

00:39:51: Danke vielmals für

00:39:53: dieses sehr

00:39:54: schönen und auch bereichernde Gespräch.

00:39:57: Danke, Marco.

00:39:58: Das

00:40:04: ist vor der Sommerpause die letzte Episode von Nachgefragt.

00:40:10: Ich gehe in eine Nusszeit, bis ich

00:40:12: wieder

00:40:12: mit den Augusten und dem Erbestoften berührendsten und spannendsten Moment aller Nachgefragten von früher zurück bin.

00:40:22: Jetzt wünsche ich euch eine tolle Sommerzeit!

00:40:24: Und ich hoffe wir sehen uns wieder wenn es heisst nachgefragt.

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